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Parlament sagt Ja zur Zentralen Verwaltung

MünsingenDie Zentrale Verwaltung kommt: Das Gemeindeparlament rang sich zu einem Ja durch.

Forderungen und Varianten gab es gestern Abend viele im Gemeindeparlament Münsingen. Der Gemeinderat musste auch Schelte einstecken. Nicht für das vorgelegte 17,21-Millionen-Projekt einer Zentralen Verwaltung, sondern, wie es Roland Beeri (SP) sagte: für seine «Nichtinformation». Kritik gab es auch daran, dass nicht mehrere Varianten mit Studien geprüft wurden. Unvollständige Unterlagen und fehlende Alternativen kritisierte Jürg Schacher von den Grünen. Mit einem Rückweisungsantrag forderte die BDP, dass für das leer stehende Fischer-Gebäude eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden soll. Dem Antrag stimmten nur 5 Parlamentarier zu, 24 sagten Nein, wie der Gemeinderat es gefordert hatte. Anträge gab es fünf verschiedene. Die Freien Wähler und die BDP forderten, dass für die Zentrale Verwaltung 5 Millionen Franken aus der Mehrwertabschöpfungskasse entnommen werden sollen. Dies unterstützten die SVP und die EVP. Eine Fotovoltaikanlage für 162000 Franken auf dem Verwaltungsgebäude wollten die SP, die Grünen und die Evangelische Fraktion. Das Parlament stimmte zu. Der Antrag, dass 5 Millionen für einmalige zusätzliche Abschreibungen aus der Mehrwertabschöpfung entnommen werden sollen, kam ebenfalls durch. Ebenso eine Variantenabstimmung. Diese soll dem Volk im März den Bruttokredit von 17,21 Millionen Franken vorlegen. Es soll auch über eine Mietvariante abgestimmt werden. Mit dieser soll einem Investor jährlich 900000 Franken Miete bezahlt werden. Für Mobiliar und Umzug würden 490000 Franken bewilligt. Entscheiden werden die Stimmbürger. Laura Fehlmann>

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