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Per Bahn zur Welt aus Eis

Früh am Morgen herrscht dichtes Gedränge am Bahnhof Kleine Scheidegg. Touristen aus aller Welt warten auf den nächsten Zug zur Jungfraubahn, die sie durch Eiger und Mönch bis aufs Jungfraujoch führt. Meter für Meter erklimmt die Zahnradbahn die Bergwelt: Auf einer Länge von 9 Kilometern überwindet sie 1400 Höhenmeter. Schon im 19. Jahrhundert gab es für eine Bahnverbindung auf die Jungfrau verschiedene Vorschläge. Die entscheidende Idee hatte der Industrielle Adolf Guyer-Zeller 1893. Die ganze Strecke bis zum 3454 Meter hohen Jungfraujoch wurde am 1. August 1912 in Betrieb genommen. Der Transport und der Tourismus waren bei der Bahn von Anfang an das Kerngeschäft. Zu den Jungfraubahnen gehört die Berner-Oberland-Bahnen AG und die Jungfraubahn Holding AG, die die grösste Schweizer Bergbahngruppe ist. Sie ist im Besitz eines breiten Aktionariats. Der operative Chef der Jungfraubahnen ist Urs Kessler. Anlässlich der Berner Wirtschaftstage vom kommenden Wochenende öffnen die Jungfraubahnen ihre Tore. Die Besucher können eine technische Führung auf dem Jungfraujoch machen. Zudem erhalten sie einen Einblick in die besonderen logistischen Herausforderungen, die sich bei der Arbeit auf 3500 Metern über Meer ergeben. Es sind allerdings nur sehr wenige Plätze erhältlich. Die Jungfraubahnen beschäftigen rund 650 Mitarbeitende. Im Jahr 2009 erzielten die Jungfraubahn Holding AG und die Berner-Oberland-Bahnen AG zusammen einen Umsatz von 167 Millionen Franken.ragDie Berner Wirtschaftstage finden am 17. und 18.September statt. Die Firmen, ihre Besuchsangebote und die Anmeldung sind unter www.bernerwirtschaftstage.ch abrufbar. Diese Zeitung stellt ausgewählte Firmen vor, die ihre Türen öffnen. >

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