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Polizei hebt Busse auf

Wie ein Absteller zu einem Aufsteller wurde: BZ-Leser Arnold Waser besuchte Mitte Februar einen Kurs im Kursaal Bern (wir berichteten). Er parkiert seinen Wagen auf einem Parkplatz eingangs Kornhausstrasse. Die Uhr zeigt 18.17 Uhr – es ist ein dunkler Winterabend, und es schneit. Anton Waser geht zum nahen Ticketautomaten, um die Parkgebühr zu bezahlen. Doch der Geldeinwurf ist gesperrt. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als das Auto «gratis» stehen zu lassen. Um 19.45 Uhr kehrt er zu seinem Wagen zurück. Unter dem Scheibenwischer klemmt eine Busse – 40 Franken wegen Nichtbezahlen der Parkgebühr, ausgestellt um 18.25 Uhr. Arnold Waser nimmt Kontakt mit der Ordnungsbussenzentrale Bern auf. Er ist nicht nur über die Busse verärgert, sondern vermutet, die Polizei habe ihn beobachtet. Ihm wird erklärt, es habe sich hier um eine zufällige Kontrolle gehandelt. Das Gesetz schreibe vor, dass in einem solchen Fall ein funktionstüchtiger Ticketautomat in der Nähe benutzt werden müsse. Auf Anfrage der Berner Zeitung bei der Kantonspolizei hiess es, man werde mit Arnold Waser Kontakt aufnehmen. Nun hat sich Arnold Waser wieder bei der BZ gemeldet: «Das Problem hat sich zur vollen Zufriedenheit gelöst!», sagt er überglücklich. Was ist geschehen? Die Polizei teilte ihm per Telefon mit, dass die Busse erlassen werde. Grund: Der nächste Ticketautomat, der zum Zeitpunkt des Vorfalls funktionsfähig gewesen war, sei für ortsunkundige Autolenker (und das gilt in diesem Fall) nur schwer zu finden. fz >

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