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prominente erinnern sich

Für Bernard Pulver gehört das Hallenturnier des FC Muri-Gümligen zur regionalen Fussballszene wie das Münster zu Bern. Besonders gern erinnert sich der langjährige YB-Goalie an die neunte Austragung im Jahr 1986. Er stand damals im Tor des Erstligisten FC Bern. «Wir besiegten im Final den grossen Rivalen YB-Nachwuchs, der mit den späteren Meisterspielern Stefan Knutti, Kurt Brönnimann und Reto Gertschen antrat», erzählt Pulver (48) noch heute stolz. Schon damals musste der hinterste Mann häufig wie ein Feldspieler agieren. Das Reglement erlaubte es den «Torspielern» vor 26 Jahren aber noch nicht, Tore zu schiessen. «Schade. Ich hätte gerne einen Meistergoalie bezwungen», sagt Pulver mit einem Augenzwinkern. Gleich mehrfach ins gegnerische Tor getroffen hat Münsingens Rekordgoalie Martin Bürki. «Ich schlich mich jeweils nach vorn und platzierte den Ball genau in die Ecke», verrät der Vater von GC-Keeper Roman Bürki. Der zweimalige Turniersieger (1990 und 1994) tröstete sich mit seinen Kunstschüssen jeweils über die zahlreichen Gegentreffer hinweg. Bürki regelmässig zu bezwingen, ging eigentlich nur in der Halle. Im Freien ist der heute 47-Jährige Schweizer Rekordgoalie – 772 Minuten ohne Gegentreffer: Im Oktober 1994 hatte Münsingens Erstligatorhüter den 19 Jahre alten NLA-Rekord von YB-Keeper Walter Eichenberger (743 Minuten) ausgelöscht. Wenn Trainer Hans-Peter Zaugg (59) auf das Turnier angesprochen wird, kommt ihm eine süffisante Frage in den Sinn: Wie könne es sein, fragte ein Gegner, dass Rapid Ostermundigen 2.-Liga-Wintermeister sei, in der Halle aber derart schlecht spiele? «Für uns stand das Vergnügen im Vordergrund. Wir trainierten ja ständig draussen», sagt der heutige Nationalcoach von Liechtenstein. «Wer mit wem zusammenspielt, überlegten wir uns erst in der Garderobe.»tww>

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