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Prominente Sportler mischten das Marzili auf

TriathlonDer Team-Sprint-Final in Bern stand im Zeichen des Duells zwischen der Nationalequipe und einer Auswahl an Prominenten.

Den Besuchern des Marzilis präsentierte sich am Samstag ein spezielles Bild. Wo sonst Badegäste auf der Wiese ruhen, standen nun Dutzende Fahrräder in der Wechselzone. Statt im Bassin zu plantschen, sassen die Sonnenanbeter als Zuschauer am Beckenrand. Und am Uferweg der Aare, wo üblich reger Betrieb herrscht, wurde mittels Absperrungen Platz für die Sportler geschaffen. Nebst den 18 besten Schweizer Clubteams starteten auch die Nationalauswahl sowie eine Promi-Equipe, bestehend aus Martina van Berkel, Tanja Frieden, Christoph Sauser, Christian Belz, Sybille Matter und Roger Fischlin. Es galt, vier Runden à 250 Meter Schwimmen, 6,6 Kilometer Rad und 1,6 Kilometer Laufen zu absolvieren. Schnell wurde klar, dass die Promis und das Nationalteam den Wettkampf nicht nur ausser Konkurrenz bestritten, sondern auch konkurrenzlos waren. Es entwickelte sich ein reizvolles Duell. Vermochte beispielsweise die mehrfache Schweizer Rekordhalterin im Schwimmen Martina van Berkel im Bassin einen Vorsprung herauszuholen, büsste diesen Tanja Frieden auf der Radstrecke wieder ein. So kam es an der Spitze laufend zu Mutationen. Dementsprechend interessant gestaltete sich der Wettkampf. «Das Format finde ich sehr attraktiv, und ich hoffe, dass es sich in der Schweiz etablieren kann», befand auch der Bronzemedaillengewinner an den Olympischen Spielen 2004 in Athen, Sven Riederer. Er sprach damit die Tatsache an, dass der Wettbewerb erst auf die aktuelle Saison hin geschaffen wurde. Spannung bis zum Schluss Sehr anstrengend sei es gewesen, sagte Tanja Frieden. «Ich habe gemerkt, dass der Triathlon durchaus eine technische Disziplin ist.» Die Berner Oberländerin meinte damit den Abstieg vom Rad, bei dem sowohl ihr wie auch Christoph Sauser ein Fehler unterlief, welcher jeweils mit einer Zeitstrafe von 15 Sekunden sanktioniert wurde. So rettete Sven Riederer am Ende im Laufduell gegen Christian Belz einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel. Im Schatten der zwei Spezialteams kämpften gleich acht Equipen um den Meistertitel. Durch den Sieg in Bern vermochte Oensingen den Triathlonklub Genf noch abzufangen. Von all dem bekam Ruedi Wild nichts mit. Der Profitriathlet genoss ein Bad in der Aare und verzögerte dadurch die Siegerehrung. Nur in dieser Hinsicht erwies sich der besondere Austragungsort als hinderlich.Dominic Wuillemin>

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