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Protest vor dem Eingang

Am Rande der Ministerkonferenz in Interlaken wurde gestern friedlich

Aus der Ferne beobachtet am Donnerstagnachmittag ein vorbeigehender Polizist auf der Nordseite des Kursaaleingangs in Interlaken zwei Frauen, die ein Transparent hochhalten. Das weibliche Duo ist Teil der Gruppe, die gestern am Rande der Ministerkonferenz in Interlaken friedlich protestierte. Sie sind Mitglieder der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und haben gestern im Vorfeld der Eröffnung der Konferenz der 47 Europarats-Mitgliedstaaten gegen die verbreitete Straflosigkeit in Russland protestiert. «Die Minister müssen diese verurteilen», sagte GfbV-Geschäftsführer Christoph Wiedmer vor Ort. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) habe Russland in mehr als 100 Fällen für gravierende Menschenrechtsverletzungen verantwortlich erklärt, so Wiedmer weiter. Obwohl verpflichtet, stelle Russland die Verantwortlichen aber nicht vor Gericht. Die zentrale Frage, wie Russland dazu gebracht werden könne, gegen diese Straflosigkeit vorzugehen, würden die Minister in Interlaken kaum debattieren, sagte Wiedmer weiter. hau Mehr zum Thema im «Heute»>

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