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Pulver warnt vor Kosten

Die Arbeiten für den

Kaum ein anderes Geschäft ist für das Personal und die Finanzen des Kantons Bern so relevant wie der Systemwechsel der Pensionskassen BPK und BLVK. Sie sollen vom Leistungs- ins Beitragsprimat wechseln, wie das immer mehr Kassen tun. 2008 gehörten nur noch 13,5 Prozent aller Versicherten einer Leistungsprimat-Kasse an, heute dürften es noch weniger sein. Die Umstellung würde unter anderem bedeuten, dass die Rente nicht mehr fix in Prozent des letzten Lohns garantiert wäre. Der Grosse Rat hat den Primatwechsel aber erst im Grundsatz beschlossen, der definitive Entscheid steht noch aus. Nun übernimmt ein Gegner die Projektleitung: Regierungsrat Bernhard Pulver (Grüne). Er war 2008 mit der Regierungsmehrheit dafür, die Übung abzubrechen. Naheliegend wäre gewesen, dass die neue Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) von ihrem Vorgänger Urs Gasche (BDP) auch das Dossier Primatwechsel übernimmt. Auf ihren Antrag hin beschloss die Regierung aber, die Leitung an Pulver zu übertragen. Er sagt im Interview, dies sei keine politische Entscheidung gewesen und es gehe nicht darum, das Projekt zu beerdigen. Er werde den Primatwechsel vorurteilsfrei prüfen. Pulver betont, das Beitragsprimat sei für Arbeitnehmer nicht einfach nur schlecht und für Arbeitgeber nicht einfach nur gut. Insgesamt ist Pulver aber eher skeptisch, auch wegen der hohen Kosten, die ein fairer Übergang verursache. Seine Einsetzung blieb bisher ohne Kritik. Ein Grund dürfte sein, dass Pulvers Wissen in Pensionskassenfragen anerkannt ist. Auch der technische Projektleiter Stephan Wyss sagte unlängst, Pulver sei sehr engagiert und wisse in der komplexen Materie sehr gut Bescheid.fab Seite 4>

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