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Pulver wird kritisiert

lerbermattBildungsdirektor Bernhard Pulver unter Beschuss: Dass er die Strafen gegen drei Könizer Gymnasiasten reduzierte, wurde gestern im Grossen Rat kritisiert. Pulver verteidigte sein Handeln.

Die Schulkommission des Gymnasiums Lerbermatt in Köniz hatte entschieden: Vier Schüler, welche auf einer Klassenreise in Berlin Personen attackierten, sollen 12 Wochen vom Unterricht ausgeschlossen werden und Sozialdienst leisten müssen. Doch Bildunsgdirektor Bernhard Pulver (Grüne) reduzierte die Strafen von drei Schülern und verfügte nur eine Maximalstrafe. Dieses Vorgehen wurde gestern im Grossen Rat kritisiert. Pulver sei der Schulkommission in den Rücken gefallen, wurde moniert. Regierungspräsident Pulver wies die Kritik zurück. Als Rekursinstanz könne er «nicht einfach unbesehen alle Entscheide der Vorinstanz stützen.» Die im Gesetz vorgesehene Rekursmöglichkeit mache nur Sinn, betonte Pulver, wenn er Entscheide der Vorinstanz aufheben oder verändern könne. Von einer harmlosen Sanktion könne auch nach der Reduktion der Strafen nicht die Rede sein, sagte Pulver. ue>

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