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Punkteteilung im Derby

2.-liga-fussballKirchberg und Herzogenbuchsee trennen sich 1:1-Unentschieden. Trotz zwei Platzverweisen holten sich die Gäste einen verdienten Punkt und tankten Selbstvertrauen für den bevorstehenden Berner-Cupfinal.

Im Vorfeld des Derbys Kirchberg gegen Herzogenbuchsee vom letzten Samstag gab es nur ein Thema: den internen Streit zwischen den Spielern/Staff und dem Vorstand des FC Kirchberg. Dieser hatte dem Trainerduo Hansres Brechbühler und Daniel Schoder vor dem Match gegen Worb mitgeteilt, dass die auslaufenden Verträge nicht verlängert werden. Dies akzeptierte ein Grossteil der ersten Mannschaft nicht. Sie wollten auch in der neuen Saison mit den beiden beliebten Trainern arbeiten. Falls der Vorstand nicht auf ihre Forderung eingehen sollte, würden mehrere Spieler beabsichtigen, Ende dieser Saison den Verein zu verlassen. Der heftige Druck der Spieler hatte zur Folge, dass im Verlaufe der letzte Woche Präsident Roland Gasche und Sportchef Serge Aeschbacher zurückgetreten sind. Das Duo Hansres Brechbühler und Daniel Schoder bleibt dafür dem FC Kirchberg auch in der nächsten Saison als Trainer erhalten. Zwei Platzverweise Im Match gegen Herzogenbuchsee gingen die Kirchberger entsprechend motiviert zur Sache und erspielten sich trotz dem frühen Schock des 0:1-Rückstandes ein Chancenplus. Bereits nach zwei Minuten waren nämlich die Oberaargauer durch einen Treffer von Markus Probst in Führung gegangen. Obwohl Kirchberg sich immer wieder gute Chancen erarbeitete, blieb es bis zur Pause bei diesem Resultat. Nach der Pause erhöhten die Gastgeber das Tempo, und es brauchte schon zwei überragende Paraden von FCH-Torhüter Tariq Plemenic, um den längst verdienten Ausgleich zu verhindern. Aber in der 53. Minute war der an diesem Tag ausgezeichnete Plemenic machtlos, und Jäggi köpfelte zum 1:1-Ausgleich ein. Wenige Minuten nach diesem Tor musste Etienne Büschi (55.) nach zweimaligem heftigem Reklamieren innert weniger Sekunden vorzeitig vom Platz. Nicht genug damit: 22 Minuten vor Spielende waren plötzlich nur noch neun Spieler von Herzogenbuchsee auf dem Feld. Torhüter Plemenic sah ebenfalls die Ampelkarte. In doppelter Unterzahl fingen sich die Oberaargauer wieder und erkämpften sich mit grosser Leidenschaft einen Punktgewinn, der eine erfolgreiche Woche nach dem Einzug in die Hauptrunde des Schweizer Cups 2011/12, im Penaltykrimi gegen Belp, krönte. Mit diesem Remis holte sich Herzogenbuchsee Selbstvertrauen für den Final im Berner Cup vom kommenden Sonntag gegen Konolfingen in Burgdorf. Benjamin Bienz>

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