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Raiffeisenbanken spüren nichts von der Krise

Region FreiburgDie

90 Prozent ihrer Tätigkeit wickeln die Raiffeisenbanken im Hypothekargeschäft ab. Aufgrund der nach wie vor grossen Bautätigkeit ist dieses im Jahre 2011 um 5,9 Prozent auf über 3,3 Milliarden Franken gestiegen. Wie Pressechef Aldo Greca, Leiter der Bank Ärgera-Galtern, an der gestrigen Bilanzpressekonferenz in Plaffeien ausführte, konnte der Erfolg aus dem Zinsgeschäft trotz des hohen Wettbewerbsdrucks um eine halbe Million gesteigert werden. Verluste haben die sieben Banken praktisch keine erlitten, was er nicht nur auf die historisch tiefen Zinsen zurückführte, sondern auch auf die umsichtige Kreditpolitik. «Wer ein Hypothekardarlehen aufnimmt, muss mit einem Drittel seines Einkommens einen Zinssatz von 4,5 Prozent sowie Nebenkosten und Amortisationen finanzieren können», erläuterte er die Politik der Raiffeisenbanken. Die starke Zunahme des Bruttogewinns ist laut Greca auch auf die sinkenden Geschäftskosten zurückzuführen. Stolz sind die Raiffeisenbanken auch auf den hohen Eigenmittel-Deckungsgrad von 190,6 Prozent: «Die strengen, für das Jahr 2013 geltenden Anforderungen der Finma hat jede einzelne Bank schon heute vollumfänglich erfüllt», sagte Pressechef Greca. Den Reingewinn steigerten die sieben Banken um 2 Prozent auf 6,34 Millionen. Die 41000 Genossenschafter erhalten davon 492000 Franken. Fusionen kein Thema Zählte Deutschfreiburg vor Jahren noch 15 Raiffeisenbanken, so sind es heute noch deren 7. «Nein, Fusionen sind keine vorgesehen», sagte Verbandspräsident Daniel Perler gestern. «Alle stehen auf gesunder Basis.» Er wies auch auf die hohe Investitionstätigkeit im vergangenen Jahr hin: neues Dienstleistungszentrum in Flamatt, Bau eines neuen Bankgebäudes in Jaun, Modernisierung der Geschäftsstelle in Rechthalten, Erweiterung der Büroflächen in Düdingen sowie Plaffeien und Plasselb. Arthur Zurkinden>

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