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Rat will Abteilung für Kulturpflege schaffen

Der Solothurner Regierungsrat will eine Abteilung «Kulturpflege» im Amt für Kultur und Sport schaffen. Er hat ein entsprechendes Strategiepapier des Oltner Historikers André Schluchter zustimmend zur Kenntnis genommen.

Der Regierungsrat begrüsst ausserdem die Schaffung eines kantonalen Museumsverbandes. Dieser soll Ansprechpartner für den Kanton sowie Koordinator und Dienstleister für die kleineren Museen sein, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte. Das Departement für Kultur und Sport sei beauftragt worden, diese Arbeit voranzutreiben. Wer sich intensiver mit der Geschichte des Kantons Solothurn befassen wolle, der könne sich in die bisher erschienenen Bände der Kantonsgeschichte vertiefen. Wer sich aber anhand einer Ausstellung orientieren wolle, suche vergebens nach einem Museum, das eine Gesamtschau der kantonalen Geschichte präsentiere. Kooperation fördern. Grundsätzlich sei es nicht möglich, die Geschichte des stark regionalisierten Kantons ausschliesslich an einem Standort darzustellen, heisst es in der Mitteilung weiter. Es sei deshalb sinnvoll, wenn die vom Kanton subsidiär unterstützten Museen kooperierten. Gemäss Strategiebericht von André Schluchter gehören vor allem das Alte Zeughaus Solothurn, das Historische Museum Olten und das Heimatmuseum des Schwarzbubenlandes in Dornach dazu. Ihnen angeschlossen seien weitere Häuser wie das Kulturhistorische Museum Grenchen und Schoss Blumenstein in Solothurn. Ausstellung im Zeughaus neu gestalten Der Regierungsrt ist zudem für eine inhaltliche Neuausrichtung des Museums Altes Zeughaus in Solothurn. Die permanente Ausstellung wurde in den späten 1970er-Jahren gestaltet. Die Lebensdauer einer solchen Ausstellung werde heute mit 10 bis 15 Jahren veranschlagt. Die Sammlung des Museums sei einzigartig in der Schweiz und aussergewöhlich in Europa, hält der Regierungsrat fest. Die grösste Stärke sei die umfangreiche Harnisch-Sammlung. Dies gelte es auch bei der Neugestaltung der Ausstellung zu berücksichtigen.

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