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Reaktionen zur Wahl Inglins

Die Wahl von Osi Inglin zum Männerchef war auch bei den Schweizer Skifahrerinnen in Sestriere ein Thema – vorab bei jenen, die noch mit ihm zusammengearbeitet hatten. Fränzi Aufdenblatten konnte sich gestern im Zielraum nach ihrer Trainingsfahrt fast nicht mehr erholen, als sie auf Inglin angesprochen wurde. «Er ist einer der besten Trainer, mit denen ich zusammengearbeitet habe.» Inglin habe Charakter, was für diese Position wichtig sei. «Und er hat immer Vollgas für uns gegeben.» Als er den Bettel hinwarf, traf das Aufdenblatten hart, «denn so einen gibt man nicht gerne her». Inglin habe grosse Pläne gehabt, aber irgendjemand in den oberen Etagen von Swiss-Ski habe ihn blockiert. «Er hatte seine Prinzipien und war zu keiner Alibiübung bereit. Als er sah, dass er seine Vorhaben nicht umsetzen konnte, wie er das wollte, sagte er sich: Dann lasse ich es bleiben.» Auch die Berner Oberländerin Martina Schild hat nur gute Erinnerungen an ihren ehemaligen Chef. «Ich kann ihn wärmstens empfehlen, schliesslich habe ich unter ihm eine Medaille gewonnen.» An den Olympischen Spielen 2006 holte Schild Abfahrtssilber. Besonders beeindruckte sie, dass Inglin sich um jeden Athleten bemühte und nicht bloss um jene, die gerade in der Sonne standen. «Martin Rufener ist zwar ein Supertrainer», sagte Schild gestern, «aber auch Inglin ist eine gute Wahl.» Die Männer, welche dieser Tage in Chamonix weilen, blicken der Zusammenarbeit mit Inglin positiv entgegen – verbunden mit der Hoffnung, dass der Schwyzer ähnlich arbeitet wie Martin Rufener. aws/si>

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