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Rebers sangen alle grossen Hits

musikDer Berner Barde Peter Reber hat die letzte grosse

Eigentlich hätten Peter und Nina Reber Anfang Dezember im KKThun auftreten sollen. Weil der Sänger an einer Grippe erkrankte, wurden diese Konzerte verschoben. Am vergangenen Wochenende holte Reber nun die verpassten Auftritte im Schadausaal nach. Doch zu Beginn des Konzertes am Sonntagabend schien es zwar fast so, als ob daraus nun wieder nichts werden würde. Reber begrüsste sein Publikum nämlich mit heiserer, krächzender Stimme, um zu demonstrieren, wie er im Dezember geklungen hätte. Eine musikalische Reise Auf diese Schrecken hin beruhigte Peter Reber die Zuhörer mit seiner Version des Wiegenliedes «Schlaf, Chindli, schlaf». Darauf folgten 90 Minuten, in denen er das Publikum auf eine musikalische Reise durch alle seine grossen Hits mitnahm. Unterstützung erhielt er dabei von seiner Tochter Nina, mit der er etliche Lieder zweistimmig sang. Bei anderen wiederum begleitete Nina Reber ihren Vater auf dem Cello oder auf dem Perkussionsinstrument Cajon. Die Zwei verzichteten dabei auf grosse musikalische Experimente und setzten auf die altbewährten, eingängigen Melodien und den harmonischen, sanften Gesang. «Ich schreibe gerne Lieder über die ganz grossen Themen dieser Welt», erklärte Reber seinem Publikum. So sang er beispielsweise über das letzte grosse Rätsel der Menschheit – die Handtasche der Frau – oder stimmte sein berühmtes Geisterlied «Ds Hippigschpängschtli» an. «Jede bruucht si Insel» In zwei Medleys gab Reber Einblicke in die sieben Jahre, die er auf einem Segelschiff verbrachte. Zu den Klängen von «Di sanfte Riise», «Grüeni Banane», «Dr Sunne entgäge», «Jede bruucht si Insel» oder «D Chinder vom Kolumbus» wurden auf einer Leinwand Bilder und Videos aus dieser Zeit projiziert. Ihr musikalisches Können stelle Nina Reber mit Liedern wie «The Rose» oder «Somewhere Over the Rainbow» unter Beweis. «Ich staune immer wieder, wie viel Power aus so einer kleinen Person kommt», stellte Peter Reber mit berechtigtem Vaterstolz fest. Mit ihr hat er eine würdige Nachfolgerin gefunden, wenn er sich aus dem Musikbusiness zurückzieht. «Das ist die letzte grosse Konzerttournee, die ich gespielt habe», sagte Peter Reber am Ende des Konzertes. Nachdem er und seine Tochter zum Abschluss «I wünsche dir» gesungen hatten, war das Publikum nicht mehr zu halten und bedankte sich bei ihnen mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus. Therese Krähenbühl>

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