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Regierungsrat plant Zusammenarbeit mit Shanghai

ChinaDer Berner Regierungsrat Andreas Rickenbacher traf sich gestern mit einer Delegation aus Shanghai. Eine technologische oder wirtschaftliche Zusammenarbeit soll folgen.

Strahlend reihten sie sich in der Rathaushalle zum Fototermin ein: In der Mitte Regierungsrat Andreas Rickenbacher, aussenrum seine Gäste aus China. Gestern erhielt Bern Besuch von einer Delegation rund um Mao Ming Gui, Vorsitzender der Distriktregierung des Shanghaier Distrikts Xuhui. Rickenbacher und Ming Gui hatten sich im Mai in Shanghai kennen gelernt, als eine Berner Delegation unter der Leitung des Volkswirtschaftsdirektors die Weltausstellung besuchte. Der Distrikt Xuhui sei mit seinen 800000 Einwohnern und der zentralen Lage in der Metropole ein wirtschaftlich interessantes Pflaster, sagte Rickenbacher gestern. Die Region Shanghai zählt über 20 Millionen Einwohner und gilt als wichtigste Industriestadt Chinas. Konkret sei momentan aber noch nichts: «Wie in China üblich, wollen wir zuerst säen und die Beziehungen pflegen.» Als mögliche Ernte könne er sich eine Zusammenarbeit im wirtschaftlichen oder technologischen Bereich vorstellen. Zum Beispiel zwischen der Universität Bern und dem Technologiepark in Xuhui. Ein gutes Beispiel für eine bestehende Kooperation ist die gestrige Anwesenheit des Könizer Gemeindepräsidenten Luc Mentha: Seit 2009 hat der chinesische Telekommunikationsriese Huawei seinen Hauptsitz in der Berner Vorortsgemeinde. Der Auftritt der Schweiz und insbesondere der Jungfrauregion an der Expo 2010 hätten ihn beeindruckt, gab Ming Gui zu Protokoll. «Da wurden sehr viele Chinesen auf die Region Bern aufmerksam.» Er selbst sehe grosses Potenzial einer Zusammenarbeit in den Bereichen Biomedizin, Telecom oder Informatik. Christian Zeier>

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