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Vier Unfälle auf der A1: Kilometerlanger Stau

Rund um Bern kam es am Freitagnachmittag nach mehreren Unfällen zu langen Staus auf Autobahnen und Hauptstrassen. Auch der öffentliche Verkehr war betroffen.

Autobahn A1 Höhe Grauholz: Nach einem Unfall staut sich der Verkehr in Richtung Zürich.
Autobahn A1 Höhe Grauholz: Nach einem Unfall staut sich der Verkehr in Richtung Zürich.
zvg/Webcam

Das Wichtigste in Kürze:

  • Auf der Autobahn A1 kam es am Freitagnachmittag zwischen Moosseedorf und Kirchberg zu vier Unfällen.
  • Drei Personen wurden verletzt.
  • Es kam zu kilometerlangen Rückstaus in und um Bern, die Wartezeit betrug bis zu 40 Minuten.
  • Auch der ÖV war betroffen: Die Busse auf den RBS-Linien 34 und 36 verkehrten verspätet.

Gleich vier Unfälle ereigneten sich am Freitagnachmittag auf der A1 in Richtung Zürich. Zum ersten Unfall kam es kurz vor 12.40 Uhr bei Kernenried: Weil ein Autolenker die Fahrt auf der Überholspur verlangsamt hatte, fuhren zwei weitere Fahrzeuge auf. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Kantonspolizei Bern mitteilt.

Da die nachfolgenden Autolenker wegen des Unfalls anhalten mussten, kam es wenig später, nämlich kurz nach 12.45 Uhr, zu einem zweiten Auffahrunfall, diesmal auf der Höhe Hindelbank: Hier waren insgesamt fünf Fahrzeuge involviert, auch bei diesem Unfall gab es keine Verletzten.

Der dritte Unfall ereignete sich um 13.20 Uhr auf der Höhe Moosseedorf. Hier fuhr auf der ersten Überholspur ein Car einem Anhänger eines Lieferwagens auf. Auch bei diesem Unfall blieben alle Beteiligten unverletzt.

Der vierte Unfall ereignete sich kurz vor 14 Uhr ebenfalls in Moosseedorf: Zwei Autos mussten auf dem zweiten Überholstreifen die Fahrt verlangsamen, wobei ein drittes Auto in das zweite Auto prallte und dieses in das Heck des ersten Autos geschoben wurde. Dabei mussten drei Personen mit zwei Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Kilometerlange Staus, lange Wartezeiten

Zwischen Bern-Forsthaus und der Verzweigung Schönbühl staute sich der Verkehr ab dem frühen Nachmittag auf der A1. Gemäss Angaben des TCS mussten Verkehrsteilnehmende auf den betroffenen Abschnitten bis zu 40 Minuten Wartezeit in Kauf nehmen.

Auf diesen Strassenabschnitten staute sich der Verkehr am Freitagnachmittag. (Screenshot TCS)
Auf diesen Strassenabschnitten staute sich der Verkehr am Freitagnachmittag. (Screenshot TCS)

Wegen den Unfällen staute sich der Verkehr bis auf die A6 zurück: Ab Bern-Ostring bis zur Verzweigung Wankdorf stand der Verkehr während mehreren Stunden nahezu still.

Verspätungen im ÖV

Da deshalb viele Verkehrsteilnehmer auf die Hauptstrasse auswichen, staute sich der Verkehr bald auch dort: Auf der Laupenstrasse und auf der Seftigenstrasse in Bern stand der Verkehr still, auch die Hauptstrasse zwischen Worblaufen und Zollikofen war überlastet. Da die Bernmobil-Busse der Linie 12 und die RBS-Busse der Linien 34 und 36 auf den betroffenen Strassen verkehren, kam es zu Verspätungen.

Auch auf der Autobahn A6 zwischen Münchenbuchsee und Schönbühl war der Verkehr überlastet: Hier kam es auf der Gegenfahrbahn wegen Schaulustigen – sogenannten «Gaffern» – zu Stau.

Erst um 18.30 Uhr hatte sich der Verkehr auf den betroffenen Abschnitten wieder komplett neutralisiert.

«Rettungsgasse bilden!»

Die Mehrheit der Lenkerinnen und Lenker hätte zwar richtig reagiert und eine Rettungsgasse gebildet, schreibt die Kantonspolizei Bern am Freitagnachmittag in einer Medienmitteilung. Trotzdem habe es einzelne Lenker gegeben, welche die Strasse nicht oder zu spät freigegeben hätten.

«Dieses Fehlverhalten erschwert oder verzögert die Anfahrt der Rettungskräfte zum Unfallort», heisst es im Communiqué. Gerade bei schweren Unfällen könne unter Umständen jede Sekunde zählen. Entsprechend wichtig sei es, dass die Rettungskräfte ungehindert und schnell an den Einsatzort gelangen können.

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