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Regionalpolitik

Nicht nur die grossen Kulturhäuser, auch der ländliche Raum wird unterstützt. Die Teilkonferenz Regionalpolitik genehmigte die Pläne.

Im Rahmen der Regionalversammlung hiess gestern die Teilkonferenz Regionalpolitik das Förderprogramm für die Jahre 2012 bis 2015 gut. Die Teilkonferenz besteht aus 53 Gemeinden im Verwaltungskreis Bern-Mittelland – ausgenommen davon sind Stadt und Agglomerationsgemeinden. Ihre Aufgabe ist, Projekte mit finanzieller Starthilfe oder zinslosen Darlehen zu unterstützen. Dies, um Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung im ländlichen Raum zu erhöhen. Die Regionalpolitik beurteilt die Projekte, die bei ihr eingegeben werden, nach ihren Schwerpunkten Tourismus, soziale Innovationen, Bildung, erneuerbare Energie sowie Regionalprodukte. Das Geld für die Unterstützung stammt von Bund und Kanton. Die 21 Projekte sind vielfältig: Die Palette reicht vom geplanten Biathlonzentrum im Gurnigel über die Grosskäserei in Zäziwil bis hin zur Förderung der Schafwolle als Bauisolation. Ein grosser Teil der eingereichten Ideen stammt aus der Region Gantrisch, dort ist mit dem Naturpark eine grosse Organisation als Ansprechpartner vorhanden. Andere Projekte richten sich an den gesamten ländlichen Raum, wie etwa der Ausbau von betreuten Wohnformen oder Gesundheitszentren. Ebenfalls dem gesamten ländlichen Raum zugute kommt ein Projekt der Regionalkonferenz selbst, das die bestehenden Angebote bündeln soll: Nebst einer Datenbank sollen auch Themenwanderwege zentral erfasst und vermarktet, die Webinhalte für Smartphones aufbereitet und Regiopedia, eine Art regionales Wikipedia, aufgebaut werden. In den Jahren 2008 und 2009 wurden in Bern-Mittelland insgesamt 15 solcher Projekte mit rund 2,5 Millionen Franken Starthilfe gefördert. Die Unterstützung wird im Jahr 2015 durch den Kanton überprüft.ats www.bernmittelland.ch>

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