Reinle und Winterberger festlich empfangen

Unterseen

An den Schweizer Leichtathletik-Hallenmeisterschaften des Nachwuchses gewannen zwei Athletinnen des TV Unterseen drei Medaillen.

Die erfolgreichen Athletinnen und ihr Trainer (v.l.): Patrick Chaubert, Cynthia Reinle und Martina Winterberger.

Die erfolgreichen Athletinnen und ihr Trainer (v.l.): Patrick Chaubert, Cynthia Reinle und Martina Winterberger.

(Bild: Ueli Flück)

Grosser Erfolg für den TV Unterseen (TVU): An den Leichtathletik-Hallenmeisterschaften des Nachwuchses in Magglingen standen zwei seiner Nachwuchsathletinnen zuoberst auf dem Podest. Cynthia Reinle wurde Schweizer Meisterin im 60-Meter-Sprint der Kategorie U-20, und Martina Winterberger war die beste Dreispringerin in der Kategorie U-18. Reinle eroberte sich zudem die Silbermedaille im 200-Meter-Lauf. Die beiden erfolgreichen Athletinnen wurden am Sonntagabend am Westbahnhof Interlaken mit einer Kutsche abgeholt und anschliessend im Stadthaus empfangen.

TVU-Präsident Xander Kübli bezeichnete die Leistungen der beiden Athletinnen als «genial» und sparte nicht mit Lob. Patrick Chaubert, der Technische Leiter des Vereins, zeigte sich sehr zufrieden. «Von Cynthia habe ich mir einen Podestplatz erhofft», gab er zu, «dass sie ihre Bestzeit aber gleich um über eine Zehntelsekunde auf 7,50 verbessern und überlegen gewinnen würde, übertraf meine Erwartungen.» Nicht erwartet hat er ihre gute Zeit über 200 Meter (24,64), was Platz 2 bedeutete. Bei Martina Winterberger imponierte dem Trainer, dass sie ihre Bestleistung gleich im wichtigsten Wettkampf abrufen konnte und sich von 11,37 auf 12,07 Meter verbesserte, was ihr Gold einbrachte.

Die beiden Nachwuchsathletinnen haben für die Sommersaison grosse Ziele. Cynthia Reinle will ihren Schweizer-Meister-Titel von 2018 im 100-Meter-Sprint verteidigen, ihre Bestzeit von 11,97 auf 11,80 verbessern und sich für die Nachwuchs-Europameisterschaften in der schwedischen Stadt Boras qualifizieren. Martina Winterberger sagt zu ihren Plänen: «Es wäre schön, wenn ich konstant über 12 Meter weit springen würde.» Dann hätte sie gute Chancen, sich für das European Youth Olympics Festival (EYOF) in Baku, der Hauptstadt von Aserbeidschan, zu qualifizieren.

Berner Oberländer

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