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Rekord: Ziel um 5000 Logiernächte übertroffen

DiemtigtalAn der Hauptversammlung des Tourismusvereins wurde Positives publik: Im vergangenen Geschäftsjahr resultierte ein Rekord an Logiernächten. Vermehrt wandeln auch

Für das vergangene Geschäftsjahr sei das Erreichen von 75000 Logiernächten anvisiert worden, erklärte Bruno Reber an der Hauptversammlung von Diemtigtal Tourismus. «Nicht zuletzt dank einem kantonalen Pfadfinderlager haben wir aber nun erstmals die 80000er-Grenze geknackt», freute sich der Touristiker. Bei den Hotelübernachtungen fällt im Sommer wie im Winter die starke Zunahme der Gäste aus dem nördlichen Nachbarland auf. «Man könnte fast sagen, die Deutschen haben das Diemtigtal entdeckt», erklärte Reber. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) verlange neuerdings im Zusammenhang mit dem Parklabel die Erhebung der Zahl von Tagesgästen, informierte Vereinspräsident Ueli Sahli mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht. Es wisse zwar niemand, wie diese gezählt werden könnten, doch eine Arbeitsgruppe vom Netzwerk Schweiz werde sich dieser Problematik annehmen. Sabine Arn neu im Vorstand Die Vorstandsmitglieder Gaby Luginbühl und Franz Meier hatten auf die Hauptversammlung hin demissioniert. Die restlichen Mitglieder liessen sich bestätigen. Neu wurde Sabine Arn aus Seedorf in das um einen Sitz verkleinerte Gremium gewählt. «Als ich 2008 in Oey die Generalversammlung der Berner Wanderwege organisierte, habe ich mich ins Diemtigtal verliebt und hier gleich eine Ferienwohnung gemietet», erklärte die gelernte Buchhalterin. «Da ich mich schon fast als Einheimischer fühle, ist Sabine Arns Blick von Ausserhalb für uns sicher sehr wertvoll», meinte Präsident Sahli, der zugleich Geschäftsführer des Parks ist. Die Rechnung von Diemtigtal Tourismus schliesst bei einem Umsatz von 354214 Franken mit einem Gewinn von 4680 Franken ab. Das von Bruno Reber präsentierte Budget des kommenden Jahres sieht einen ausgeglichenen Abschluss vor. Nebst dem im Mandatsvertrag arbeitenden Ueli Sahli sind auch Gabi Speck und Heinz Lerch mit Teilpensen vom Park angestellt. Deren Löhne werden über den Tourismusverein bezahlt und dem Park in Rechnung gestellt. Eine Legende verabschiedet Nach 50-jähriger Tätigkeit als Bezirksleiter der Berner Wanderwege tritt Hans Stucki von seinem Amt zurück. An der Versammlung wurde sein Wirken gewürdigt. «200 Kilometer umfasst das Wegnetz, das er in früherer Zeit ausbauen half und das er all die Jahre in erster Linie auch signalisierte. Hans Stucki ist im Diemtigtal längst zur Legende geworden», erklärte Vereinspräsident Ueli Sahli. Der Geehrte hielt kurz Rückschau auf sein ereignisreiches Tun und meinte: » Ich bin angesichts der sich gerade in letzter Zeit häufenden Absturzmeldungen dankbar, dass es auf unseren Wegen in all den Jahren nie zu einem schweren Unfall gekommen ist.» Im Weiteren wünschte er den Verantwortlichen des Regionalen Naturparks bei dessen Gestaltung weiterhin eine glückliche Hand. Nebst den bereits bestehenden Themenwegen ist laut Ueli Sahli im Gebiet Springenboden ein Schwingerweg geplant. Dank dem Sponsoringvertrag mit dem Schwingerkönig Kilian Wenger konnte mit diesem unter anderem eine attraktive Plakatkampagne realisiert werden (wir haben berichtet). An der Zukunft bauen Die Zusammenarbeit von Tourismus und Park funktioniere gut, wurde betont. Die geplante Verschmelzung sei, da es sich um einen Verein und eine Abteilung der Gemeinde handle, allerdings nicht ganz einfach. Beide Organisationen haben mittlerweile ihre Büros und ein Sitzungszimmer im Bahnhof Oey-Diemtigen eingerichtet. Die offizielle Verleihung des Labels Regionaler Naturpark durch Vertreter von Bund und Kanton erfolgt am 5.November in der Sporthalle. Ein Eröffnungsanlass ist für den Frühsommer 2012 vorgesehen. Pläne für ein Naturpark-Hotel In Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen Biel und Burgdorf werde zudem eine Machbarkeits- und Nutzungsstudie für ein Naturpark-Hotel Grimmialp erstellt, informierte Ueli Sahli. Ein erster Vorschlag solle den involvierten Gremien im Winter an einem runden Tisch präsentiert und das «Wie weiter?» besprochen werden. Klar sei: «In Sachen Hotellerie und Gastronomie besteht ein Manko, da muss etwas gehen!» Peter Rothacherwww.diemtigtal.ch >

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