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Richtig, aber nicht zu Ende gedacht

«Grünes Licht für das Bipperlisi», BZ vom 14.Oktober Der Bundesrat hat die Konzession für den Bau der verlängerten Aare-Seeland-Mobil (ASM)-Bahnstrecke (Bipperlisi) bewilligt. Trotzdem stellt sich für mich eine Frage: Damit der SBB-Güterverkehr vom Bahnhof Niederbipp zu den Tanklagern nach Oberbipp gewährleistet werden kann, wurde neben dem dortigen ASM-Schmalspurgeleise eine weitere Schiene gelegt, um die Normalspur der SBB zu erreichen. Das Industriegebiet zwischen Niederbipp und Oensingen muss bezüglich Güterverkehr sicher auch einmal so erschlossen werden. Deshalb kann ich nicht verstehen, dass man für die bereits bestehende Bahnstrecke zwischen Oensingen und Balsthal nicht die gleiche Lösung vorsieht. Die dort bestehende Normalspur der Oensingen-Balsthal-Bahn (OeBB) müsste hier ebenfalls nur durch eine dritte Schiene ergänzt werden. Nachher könnte der Personenverkehr auch zwischen Oensingen und Balsthal auf dieser neuen ASM-Schmalspurstrecke verkehren. Für die Balsthaler wäre der Komfort in den ASM-Zügen nach Oensingen (weiter nach Solothurn/Langenthal?) bestimmt höher als in den Post-Fahrzeugen oder gar den «Rumpelkisten» der OeBB. Für mich ist der ASM-Ausbau von Niederbipp nach Oensingen richtig. Nur ist er nicht zu Ende gedacht und damit leider zu einem «Bähnli-Puzzle» degradiert worden. Pius Studer-BöschHärkingen SO>

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