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Rudolf Neuenschwander ist gestorben

HerzogenbuchseeAls Gemeindepräsident hat Rudolf Neuenschwander Herzogenbuchsee über Jahre geprägt und verändert. Ein Nachruf.

Nach schwerer Krankheit ist Rudolf Neuenschwander im Alter von 78 Jahren verstorben. Er hinterlässt seine Frau Elisabeth Neuenschwander-Lauber und zwei erwachsene Kinder. Beruflich machte sich Rudolf Neuenschwander als Direktor der Kantonalbank-Filiale von Herzogenbuchsee einen Namen. Von 1982 bis 1993 engagierte er sich als Gemeindepräsident. Unter seiner Führung wurde die Ortsplanung revidiert, die heute noch in Kraft ist und bald durch eine neue abgelöst werden dürfte. Massgeblich beteiligt war er bei der Umgestaltung des Bahnhofplatzes, beim Bau des Wehrdienstmagazins Kalberweidli und bei der Erschliessung des Oberönzfeldes. Ein anderer Meilenstein seiner reich befrachteten Amtszeit: 1992 konnte die Gemeinde den Sonnensaal im Stockwerkeigentum übernehmen und komplett umbauen. Sinn für die Dorfgeschichte Rudolf Neuenschwander hat sich für die Zukunft von Herzogenbuchsee starkgemacht – aber auch die Vergangenheit nicht ausser Acht gelassen. Für die 1100-Jahr-Feierlichkeiten seiner Wohngemeinde liess er sich 1986 als OK-Präsident einspannen. «Gerne blickte er während seiner Amtszeit 100 Jahre zurück und erklärte den Anwesenden an der Gemeindeversammlung, was damals im Dorf passierte», erinnert sich der ehemalige Gemeindeschreiber Heinz Grunder. «Rudolf Neuenschwander war für mich ein Wunschgemeindepräsident. Ich habe ihn als sehr loyalen Menschen kennen gelernt, der mit den Verwaltungsangestellten immer gut ausgekommen ist.» Gemeindepräsidentin Charlotte Ruf schätzte Rudolf Neuenschwander als «feinen Menschen mit Humor und Sinn für Kultur. Persönlich habe ich mit seinem Tod einen Freund und Wegbegleiter verloren.» steDie Trauerfeier findet am Montag, 23.Januar, in der ref. Kirche Herzogenbuchsee statt. Beginn: 11 Uhr. >

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