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Rufener und der Erfolg

Martin Rufener, Cheftrainer bei Swiss-Ski, war am Dienstag in der BEKB Thun zu Gast. Vor über 100 Unternehmern sprach der gebürtige Blumensteiner über seine Erfahrungen

«Mit offener, aber konsequenter Führung zum Erfolg», war das Motto des Unternehmerapéros am Dienstagabend im Begegnungszentrum BEKB in Thun. Martin Rufener, gelernter Helipilot und Cheftrainer Herren Alpin bei Swiss-Ski, stellte sich den Fragen von BO/TT-Chefredaktor René E. Gygax. Vor über 100 interessierten Gästen aus der Region Thun erzählte Rufener von seinen Erfahrungen als Leiter des Schweizer Herren Skiteams. Er schilderte, wie er es in sechs Jahren geschafft hat, mit Hilfe von Kontinuität und guten Spitzenathleten den Schweizer Männer Skisport wieder zu grossen Erfolgen zurück zu führen. Geboren in Blumenstein Im März 2004 übernahm Martin Rufener, gebürtiger Blumensteiner und heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Unterseen wohnhaft, das Cheftraineramt. Damals befand sich der Schweizer Skisport in einem Loch. Mit langfristigen Zielen im Kopf krempelte er in der Männermannschaft die Trainingsmethoden um. Er gliederte die Sportler in verschiedene kleinere Trainingsgruppen aus, um so intensiver und spezifischer trainieren zu können. Dabei sei ihm immer Kontinuität wichtig gewesen, sagte Erfolgstrainer Rufener. «Der Zusammenhalt im Team und dass Trainer oder Betreuer nicht dauernd wechseln, ist wichtig für einen langfristigen Erfolg», betonte er. Martin Rufener ist seit kurzem zurück aus Ushuaia, der südlichsten Stadt von Südamerika. Dort absolvierten die Männer ihr Sommertraining. Trotz des riesigen logistischen Aufwands reist Rufener mit seinem Team nun seit fünf Jahren dorthin. Im Gegensatz zu Zermatt sei wegen der tieferen Höhenlage in Ushuaia ein längeres und intensiveres Training möglich. «Der in Argentinien vorhandene Winterschnee und die Beschneiungsanlagen tragen zur optimale Vorbereitung für unsere Skisaison bei», erklärte Rufener. Fahrer für Sölden parat Die Skifahrer seien bereit für den Weltcupstart in Sölden Ende Oktober. «Didier Cuche gibt seine immense Erfahrung an die Jüngeren weiter», verriet Rufener. Überflieger Carlo Janka sei bereit und gesund. Auf die Frage nach der Zukunft des 2009 schwer verletzten Daniel Albrecht konnte auch Rufener keine Prognose abgeben: «Wir wissen es alle nicht». Die Spitze sei in den letzten Jahren massiv zusammengerückt. Es sei immer schwieriger, Topresultate herauszufahren, meinte Rufener. Für den kommenden Winter ist er aber optimistisch und hofft auf gute Schweizer Resultate. Philippe grob>

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