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Rund 3000 demonstrierten gegen das AKW Mühleberg

AtomkraftGeschätzte 3000 Menschen haben vor dem

Der «Schrottreaktor» aus den frühen Siebzigerjahren sei ein untragbares Sicherheitsrisiko, betonten an der Anti-AKW-Demonstration vom Pfingstmontag in Mühleberg gleich mehrere Redner. Zur Demonstration aufgerufen hatten mehr als vierzig Organisationen und Parteien zusammen mit den AKW-Gegnern, die seit Wochen vor dem Hauptsitz des bernischen Stromkonzerns BKW in Bern campieren. Geschätzte 3000 AKW-Gegner wohnten der Demonstration bei. Zum Vergleich: Ende Mai haben an einer ähnlichen Veranstaltung vor dem AKW Beznau rund 20000 Menschen teilgenommen. «Mal richtig abschalten» lautete das Motto der bewilligten Kundgebung, zu der mehrere Hundert Teilnehmer per Velo angereist waren. Die Kundgebung verlief ohne Zwischenfälle. Polizisten, Vertreter der BKW und der Gemeinde Mühleberg verfolgten das Geschehen vor Ort. Auch in Italien war die Atomkraft am Wochenende das grosse Thema: Die Volksabstimmung, welche den Wiedereinstieg in die Atomkraft verhindern wollte, hat die Mindestbeteiligung erreicht und ist damit gültig. In Italien wird seit 1987 kein Atomstrom mehr produziert. Für Regierungschef Silvio Berlusconi, der zum Fernbleiben von der Abstimmung aufgerufen hatte, ist der Ausgang des Referendums eine weitere empfindliche Niederlage.sda/phmSeite 9, 13+17>

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