Saanenland empfängt 2019 über 3000 Orientierungsläufer

Das Saanenland und das benachbarte Pays d'Enhaut werden 2019 Austragungsort der alle zwei bis drei Jahre stattfindenden Swiss Orienteering Week.

Tourismusdirektor Martin Bachofner geht von 45'000 Logiernächten aus.

Tourismusdirektor Martin Bachofner geht von 45'000 Logiernächten aus.

(Bild: zvg)

Das Saanenland und das benachbarte Pays d'Enhaut werden 2019 Austragungsort der alle zwei bis drei Jahre stattfindenden Swiss Orienteering Week. Gstaad Saanenland Tourismus (GST) erwartet rund 3500 Teilnehmer und damit ein gutes Geschäft für die lokale Hotellerie.

Der lokale Tourismusdirektor Martin Bachofner sagte laut einer GST-Mitteilung an einer Medienkonferenz vom Mittwoch in Schönried, man könne von 45'000 Logiernächten ausgehen. Von einer direkten Wertschöpfung von rund sechs und einer indirekten von rund 14 Millionen Franken sprach Bachofner weiter.

Die Swiss Orienteering Week fand gemäss GST-Angaben 1996 erstmals statt, nämlich in Brunnen am Vierwaldstättersee. Dieses Jahr geht sie in St. Moritz über die Bühne. Es ist eine Mischung aus Orientierungslauf und Ferien: Jeweils am Morgen stehen die Läufe auf dem Programm, am Nachmittag und Abend Erholung, Kultur und Events.

Über 50 Leistungs- und Alterskategorien gibt es. Elite-Läufer sind dabei, aber auch Hobby-Läufer, Kinder, Senioren. Etwa die Hälfte der Teilnehmer kommt aus der Schweiz, die andere aus rund 30 weiteren Ländern.

Organisiert wird die Woche im Saanenland von einem OK bestehend aus dem Verein SOW 2019 Gstaad, GST und lokalen Leistungsträgern. Die Woche beginnt am 3. August 2019 mit einem Prolog für die Elite im Zentrum von Gstaad. Das Budget beträgt 1,3 Millionen Franken.

Sorgfältige Geländewahl

Wegen der Bedeutung des Anlasses haben die Organisatoren bereits 2015 Kontakte mit verschiedenen Amtsstellen der Kantone Bern und Waadt aufgenommen. So besprach das OK beispielsweise mit dem bernischen Jagdinspektorat und der kantonalen Abteilung Naturförderung Fragen des Wild- und Naturschutzes.

Es seien nun jene Gelände für die OL-Läufe ausgewählt worden, welche sowohl aus Sicht der Ämter als auch aus sportlicher Sicht am besten für den Grossanlass geeignet seien, schreiben die Organisatoren.

Überhaupt setzt die Swiss Orienteering Week laut der GST-Mitteilung auf Nachhaltigkeit: Zu den Startorten der sechs OL-Etappen gelangen die Läufer mit dem öffentlichen Verkehr oder werden mit Pendelbussen dorthin transportiert.

cla/sda

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