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Sabu aus der Manege verbannt

Mit zwei unerlaubten

Die Elefantenkuh habe erkannt, dass sie mit dem Weglaufen ihr Durchsetzungsvermögen demonstrieren könne, teilte der Circus Knie gestern mit. Nachdem sie nun zweimal beim Verladen ausgerissen sei, sei ein Insistieren vorerst sinnlos. Sabu hatte in Wettingen einen Ausflug in ein Bachbett gemacht, anstatt in den Transporter in Richtung Basel zu steigen. Mit Hilfe eines Traktors konnte der Zirkus die Elefantenkuh jedoch schnell wieder einfangen. Als die Polizei auf dem Zirkusgelände eintraf, war der Spuk schon vorüber, wie Rudolf Wootdli, Mediensprecher der Aargauer Kantonspolizei, sagte. Der Vorfall sei so kurz gewesen, dass er keine Auswirkungen auf den Verkehr in der Region gehabt habe. Verletzt wurde sowohl in Wettingen wie auch am Sonntagabend in Zürich niemand. Gemäss dem Circus Knie wird die Elefantennummer in der Manege nun mit drei anstatt vier Tieren gezeigt. Sabu kehre hingegen zu ihren Bekannten aus dem Winteraufenthalt in Rapperswil-Jona SG zurück. Zürich in Atem gehalten Sabu war am bereits am frühen Sonntagabend in der Stadt Zürich ausgerissen, anstatt in den Transporter für die Weiterreise zu steigen. Sie trottete durch die Innenstadt und folgte der ihr bekannten Route des jährlichen Elefantenapéros. Erst nach einer Stunde war es den Betreuern gelungen, das Tier einzufangen. Auch in Zürich gab es weder Verletzte noch Sachschaden. Der Circus Knie muss jedoch mit einer Busse rechnen, falls ihm ein Verschulden nachgewiesen wird. Und auch Sabu wird bestraft. Die vier Tonnen schwere Ausbrecherlady erhält vorläufig Hausarrest. Die Elefantenshow der Knie-Tournee wird derweil in reduziertem Rahmen weitergeführt: MaPalaj, Ceylon und Dehl werden in den nächsten Tagen ohne ihre Gefährtin Sabu auftreten. Pech für die Basler Fans: Die Elefantenparade am Rhein ist abgesagt. sda/pas>

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