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SAC wehrt sich gegen Gebirgslandeplätze

oberlandDer SAC fordert die ersatzlose Streichung von vier Gebirgslandeplätzen. Das zuständige Bundesamt erachtet diesen Vorstoss als viel zu verfrüht – die Helikopterlobby hat dafür sogar nur Kopfschütteln übrig.

Der Schweizerische Alpenclub (SAC) wehrt sich dagegen, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) beim Gebirgszug Grassen-Spannort im Grenzgebiet der Kantone Bern und Uri einen neuen Ausbildungssektor und einen neuen Gebirgslandeplatz einrichten will – dies auf Kosten der zwei Berner Oberländer Gebirgslandeplätze Rosenegg-West und Blüemlisalp. «Wir lehnen beide Ersatzstandorte ab und fordern die ersatzlose Streichung von vier Gebirgslandeplätzen», betont der SAC-Bereichsleiter Umwelt, Thomas Gurtner. «Viel zu früh, etwas zu sagen» «Das ist ein Kanonenschuss auf Vorrat», sagt dazu Bazl-Sprecher Daniel Göhring. Man habe nur gewisse Ideen angeschaut, wie die Anordnung der Landeplätze künftig aussehen könnte: «Es ist viel zu früh, schon etwas Konkretes dazu zu sagen», sagt Göhring. Und: «Frühestens im Verlauf des Sommers, wenn die Abklärungen seitens des Bundes beendet sind, werden wir ein Mitwirkungsverfahren in die Wege leiten», fügt er an. «Typische Salamitaktik» Daniel Sulzer, Geschäftsführer der Berner Oberländer Helikop-ter AG, geht mit dem Zentralvorstand des SAC hart ins Gericht: «Dieser sollte sich vielleicht mal Gedanken darüber machen, was die Helikopterfliegerei für seine Hütten alles leistet.» Sulzer betont: «Wir wollen keine zusätzlichen Gebirgslandeplätze, aber die bestehenden, sinnvollen Plätze wollen wir erhalten – dafür kämpfen wir.» Kurz und bündig gibt sich Christian von Allmen, Basisleiter der Air-Glaciers Lauterbrunnen: «Das ist die typische Salamitaktik des SAC-Zentralvorstandes.»Bruno Petroni>

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