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Sanierung

Das 1950 fertiggestellte Pumpwerk Schönau wird für 15,7 Millionen Franken saniert. Alle Leitungen und technischen Apparaturen werden komplett ausgewechselt.

Die Sanierung des Pumpwerks Schönau ist das bisher grösste Projekt des 2007 gegründeten Wasserverbunds Region Bern. Das Bauprojekt ist im heutigen «Anzeiger Region Bern» publiziert. Der von der Denkmalpflege als erhaltenswert eingestufte 60-jährige Gebäudekomplex hat eine Auffrischung dringend nötig. Vor allem die asbestbeschichteten Leitungen, die Pumpen und deren Steuerung sind in die Jahre gekommen. Sie werden komplett ausgewechselt, teilweise unter laufendem Betrieb, wie Geschäftsführer Bernhard Gyger ausführt. Neben den Pumpen, welche die Reservoirs Gurten, Mannenberg und Könizberg füllen können, produziert schon heute eine Turbine Strom mit dem überflüssigen Wasser. Künftig solle die neue Anlage gar noch mehr Elektrizität produzieren, ergänzt Gyger. Dazu werden die ehemaligen Labors und Werkstatträume zu Büros für die Geschäftsstelle des Wasserverbunds umgebaut. Das Gebäude selber mit seiner eleganten Pumphalle und der Blockfassade bekommt ebenfalls eine Verjüngungskur. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 15,7 Millionen Franken. Gyger betont, dass die Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege beim Sanierungsprojekt konstruktiv und lösungsorientiert verlaufen sei. Dank mehreren Zuleitungen kann das Pumpwerk während der Bauarbeiten sogar zeitweise ausser Betrieb genommen werden, ohne dass die Versorgung gefährdet würde. «Wir beschränken die Bauarbeiten aber auf den Winter 2012 und 2013, also ausserhalb der Verbrauchsspitzen im Sommer», sagt Gyger. Dem Wasserverbund gehören die Gemeinden Bern, Ostermundigen, Bolligen, Ittigen, Zollikofen, Bremgarten, Kirchlindach, Wohlen und Frauenkappelen an. Mehrheitsaktionär ist Energie Wasser Bern (EWB). Doch im elfköpfigen Verwaltungsrat haben die Gemeinden das sagen. Sie bekleiden neun, EWB zwei Sitze. Das Wasser kommt zur Hauptsache aus dem Aaretal, dazu existiert eine Zuleitung aus dem Emmental und eine von Quellen im Schwarzenburgerland. Pro Jahr verbrauchen die neun Gemeinden mehr als 19 Milliarden Liter Trinkwasser.cab>

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