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Sanna Lüdi fliegt an die Spitze

Sanna Lüdi (23) ist «super happy». Nach den ersten beiden Skicross-Weltcuprennen belegt die Leimiswilerin den 3. Platz im

Sanna Lüdi aus Leimiswil braust ihrer ersten Olympia-Qualifikation entgegen. An den Skicross-Weltcuprennen in Innichen/IT hat sie in den letzten Tagen gleich zwei Topresultate herausgefahren. Im ersten Weltcuprennen der Saison erreichte sie den 6.Platz, im zweiten landete sie gar auf dem 3. Rang. Die Fahrkarte zu den Spielen in Vancouver liegt für sie in Griffweite. Lüdi rundum zufrieden Mit ihren Auftritten in Italien ist die schnelle Oberaargauerin denn auch rundum zufrieden. Vor den Rennen sei sie «so nervös wie noch nie gewesen», doch dann habe alles perfekt geklappt. «Ich bin super happy.» Gestern ist Sanna Lüdi mit der Skicross-Nationalmannschaft in die Schweiz zurückgekehrt. Ihre nächste Destination heisst Leimiswil, wo sie bei ihren Eltern Weihnachten feiern wird. Doch vorher gibts noch einiges zu tun für die 23-jährige Maturandin. Sie habe noch kein einziges Weihnachtsgeschenk kaufen können, sagt sie gut gelaunt. «Das wird ziemlich stressig bis Weihnachten.» Zwei Tage bleibt Sanna Lüdi in Leimiswil, dann gehts zurück in die Berge. Trainings sind angesagt. Wo genau, wisse sie noch nicht. Das nächste Weltcuprennen im österreichischen St.Johann nimmt Sanna Lüdi als 3. des Weltcup-Gesamtklassements in Angriff – und somit als beste Schweizerin. «Dass ich so weit vorne bin, macht mich schon ein wenig stolz.» Nun gehe es darum, die guten Resultate von Italien zu bestätigen. «Nachlassen werde ich bestimmt nicht.» Kurz vor dem Rücktritt Lange Jahre hat Sanna Lüdi vergeblich versucht, den Durchbruch bei den alpinen Skirennfahrerinnen zu schaffen. Im Frühling 2008 stand sie kurz vor dem Rücktritt, entschied sich dann aber für einen Disziplinenwechsel – und landete bei den Skicrossern, die im Februar erstmals an den Olympischen Spielen teilnehmen dürfen. Auf Anhieb schaffte Lüdi im letzten Winter den 9.Rang an der WM und ihren ersten Podestplatz im Weltcup (3.Rang/Grindelwald). Auf die neue Saison hin ist Sanna Lüdi nach Bern gezogen, wo sie mit ihrem Freund in einer Wohngemeinschaft haust. Von dort pendelte sie regelmässig ins Skitraining nach Saas-Fee. Ein Aufwand, der sich nun auszuzahlen scheint. Die Saison hat erst begonnen – und Sanna Lüdi mischt schon an der Spitze mit. Stefan Schneider >

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