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Sarah Meier auf Rang 3

EiskunstlaufSarah Meier liegt an der EM in Bern nach dem Kurzprogramm überraschend auf Medaillenkurs.

Ihre Mimik verriet es: Sarah Meier war mit sich und der Welt zufrieden. Die 26-jährige Zürcherin hatte in der Postfinance-Arena soeben ein fehlerloses Kurzprogramm gezeigt, die Juroren würdigten ihren schwungvollen Auftritt mit der drittbesten Bewertung (58,56 Punkte). «Die Erleichterung ist riesig. Ich verspüre grosse Genugtuung», erklärte die zweifache EM-Silbermedaillengewinnerin. Gelassen und abgeklärt sprach sie in die zahlreichen Mikrofone, Euphorie wollte sie bewusst keine aufkommen lassen. «Ich will meine Emotionen bis nach der Kür kontrollieren.» Seit ihrer Ankunft in Bern am Mittwoch habe sie mit Nervosität zu kämpfen gehabt; am gestrigen Morgen sei ihr unwohl gewesen, auch das Aufwärmen nicht wunschgemäss verlaufen, erklärte Meier. «Auf dem Eis konnte ich aber alle negativen Gedanken ausblenden.» Mit ihrer Darbietung überraschte sie die Experten – nicht zuletzt ihrer Vorgeschichte wegen. Verletzungsbedingt musste Meier vor der EM auf sämtliche Wettkämpfe verzichten; die Entscheidung, in Bern anzutreten, traf sie erst vor zwei Wochen. Einen Podestplatz bezeichnete sie als wohl «unrealisierbaren Traum». Vor der heutigen Kür (ab 13 Uhr) weist sie nun 3,86 Punkte Reserve auf Rang 4 auf, deutlich in Führung liegt Kiira Korpi (Fi). «Bis zum Medaillengewinn ist es noch ein extrem weiter Weg. Es wäre falsch, sich auf einen bestimmten Rang zu versteifen», sagte Meier. Sie versprach indes den bedingungslosen Kampf. «Es wird mein letzter Auftritt der Karriere. Eine Chance zur Korrektur werde ich nicht mehr erhalten.» Während Sarah Meier zum zehnten Mal an kontinentalen Titelkämpfen teilnimmt, feiert Romy Bühler ihr Debüt. Die 16-Jährige überzeugte und erreichte als 15. problemlos die Kür der besten 24. Im Eistanzen triumphierten Nathalie Péchalat/Fabian Bourzat (Fr). Die Schweizer Meister Ramona Elsener/Florian Roost wurden 19. phr>

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