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Scharf: Roberto Brigantes neues Album

ThunHeute erscheint Roberto Brigantes neues Album «Piccante».

Sechs bis sieben Lieder auf seinem neuen Album seien scharf, die restlichen seien süsse Liebeslieder. Das sagt Roberto Brigante, der auf dem Cover seines neusten Werkes dazu ansetzt, genüsslich eine in Schokolade getunkte Chilischote zu vernaschen. Das vierte Album des Thuners mit den unüberhörbar italienischen Wurzeln heisst «Piccante» und ist zum grossen Teil bereits im Herbst 2009 in der Toscana entstanden. «Wir konnten eine Woche lang in einem Haus von Freunden wohnen», sagt Brigante. «Zum ersten Mal konnte ich mich mit meinem Produzenten TJ Gyger eine Woche lang ausschliesslich dem Schreiben neuer Lieder widmen.» Wortwitz und Tiefgang Das hört man den Songs an. Roberto Brigante wirkt auf «Piccante» nicht nur authentischer denn je, sein Sound kommt druckvoll, die Lieder glänzen mit Emotionen und Charme. Der Mann, der eigentlich Bodenleger und Inhaber eines Geschäfts ist, legt nicht nur ein Gespür für Wortwitz an den Tag. Mit Liedern wie «Zyt vergeit» lässt er tief blicken und fordert die Hörer heraus, inne zu halten und nachzudenken. Der rote Faden: Eingängige Melodien mit viel Liebe zum Detail. «Das neue Album ist ein weiterer Schritt vorwärts», sinniert Roberto Brigante. Tatsächlich war zuerst «Poesia», das 2004 praktisch in Eigenregie entstand; mit «Va bene» kam Produzent TJ Gyger ins Spiel, mit «Pronto» die prominent besetzte Studio- und Liveband. «Roberto ist ein Mann, der es schafft, mit seiner Leidenschaft Leute zu begeistern», antwortet TJ Gyger auf die Frage, weshalb er, der mit Stars wie DJ Bobo zusammenarbeitet, sich für einen Hobbymusiker wie Brigante engagiert. Roberto Brigante präsentiert mit «Piccante» ein Album von beachtlicher musikalischer Qualität; die Single «Ti aspetta» läuft nicht nur auf Radio BeO oder dem Walliser Radio Rottu und anderen lokalen Sendern, sondern auch auf DRS1. Ein einheitliches Artwork mit Werbe-Flyern, Auto-Verlosung und eigener «Piccante»-Schokolade deutet einen gewissen Hang zum Perfektionismus an. «Ich kann nicht immer alles gleich machen», sagt Brigante. «Wir wollten uns treu bleiben, aber gleichzeitig weiterentwickeln.» So ist das Markenzeichen, Brigantes Berret, geblieben. Aber das «Piccante»-Cover ziert jetzt nicht nur ein Bild von Brigante, sondern auch noch ein goldenes Relief des markigen Kopfes und seiner Bedeckung. Eine Konstante in Brigantes musikalischem Schaffen sind Duette. Nachdem der Italo-Büezer mit seinem hiesigen Pendant Gölä oder mit dem Brienzer Youngster Tom Glatthard (Container 6) gesungen hat, intoniert er jetzt «Sarai cosí» mit Jane Bogaert und «In Svizzera» mit dem europaweit bekannten Polit-Cantautore Pippo Pollina. Weiter hat er mit Stefan Bregy (u.a. Aextra) als Keyboarder und musikalischer Leiter, dem Kientaler Drummer Bruno Sieber, Bassist Reto Wittwer (u.a. Pleroma) sowie Gitarrist Markus Jaun (Aextra) eine ambitionierte Liveband um sich geschart. CD-Taufe: 26. Februar «Natürlich kostet es eine schöne Stange Geld, um ein solches Projekt in einer solchen Dimension umzusetzen», sagt der 47-jährige Familienvater. Geld, welches er alleine schlicht nicht aufbringen könnte. «60 bis 70 Prozent der gesamten Kosten sind über Sponsoren gedeckt, die an mich glauben und mir ermöglichen, meinen Traum von der Musik zu leben», sagt Brigante. Als Dankeschön lädt er seine Gönner zu einem Apéro ins AEK-Caffè ein. Am 26. Februar tauft er dann «Piccante» mit einem öffentlichen Konzert im Restaurant Morris in Thun.Marco ZyssetCD und Tickets für die Albumtaufe vom 26. Feburar sind erhältlich bei Zig Zag Records, Coiffure Art, Restaurant Morris sowie Brigante & Co. Keramik www.robertobrigante.ch>

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