Schilthornbahn: Bald 100 Millionen Gäste

Mürren

Die Schilthornbahn verzeichnete im vergangenen Jahr Rekordfrequenzen. Bald dürfte der hundertmillionste Gast mit der Seilbahn fahren.

Mit der Schilthornbahn geht es weiter aufwärts.

Mit der Schilthornbahn geht es weiter aufwärts.

(Bild: Bruno Petroni)

Samuel Günter@samuel_guenter

Voraussichtlich wird die Schilthornbahn AG heuer ihren hundertmillionsten Gast befördern können. Gemäss dem Geschäftsbericht benutzten seit der Er­öffnung 1965 bis Ende 2017 über 97,3 Millionen Personen die Gondelbahn. Letztes Jahr waren es 3,2 Millionen – ein neuer Rekord.

Diese guten Frequenzen schlugen sich auch in der Erfolgs­rechnung nieder. Die Luftseilbahn allein generierte einen Ertrag von über 17 Millionen Franken – knapp 1,5 Millionen mehr als im Vorjahr. Nimmt man noch den Ertrag der Standseilbahn Mürren–Allmendhubel und der Sportanlagen hinzu, kommt man auf fast 20 Millionen Franken (2016: 18,3 Millionen).

Gesamthaft erwirtschaftete das Unternehmen 28,6 Millionen Franken (26,8 Millionen). Entsprechend fiel der Gewinn vor Zinsen, ­Steuern und Abschreibungen mit 9,3 Millionen Franken deutlich höher aus als im Vorjahr mit 7,6 Millionen.

Da die Schilthornbahn AG aber um 2 Millionen Franken höhere Abschreibungen vornahm und einen ausser­ordentlichen einmaligen Aufwand von fast 480'000 Franken leistete, fällt der Unternehmensgewinn mit 1,3 Millionen Franken um fast 580'000 Franken tiefer aus als 2017.

Das abgelaufene Jahr sei im Zeichen eines Jubiläums ge­standen, halten Direktor Christoph Egger und Verwaltungsratspräsident Peter Feuz im ge­meinsamen Jahresbericht fest: Am 12. Juni 1967 wurde die letzte der vier Seilbahnsektionen – jene zwischen Birg und dem Schilthorn – in Betrieb genommen.

«Dem hinteren Lauterbrunnental wurde 1967 eine touristische Zukunft geschenkt.» Das Jubi­läum sei Anlass von zahlreichen Feierlichkeiten und Jubiläumsaktivitäten gewesen.

Salverda im Alpenruh

Im Jahresbericht wird auch auf einen Wechsel beim Hotel Alpenruh hingewiesen: Sarah Hillebrenner und Martin Göschel haben die Leitung nach achtzehn Monaten abgegeben. «Mit Fer­dinand T. Salverda konnte ein ­erfahrener Hotelier gewonnen werden, der das Berner Oberland sowie Mürren gut kennt.»

Mit seiner «gewinnenden Art» passe Salverda perfekt zum Hotel Alpenruh. Er leitete schon das Grand Hotel Bellevue in Gstaad, das Parkhotel du Sauvage in Meiringen, das Steigenberger Alpenhotel & Spa in Gstaad und zuletzt das Schloss Hünigen in Konol­fingen.

Die Generalversammlung der Schilthornbahn AG findet am 15. Juni um 15 Uhr in der Mehrzweckhalle des Sportzentrums Mürren statt.

Berner Oberländer

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