Schilthornbahn steigert Frequenzen auf 5,5 Millionen

Mürren/Interlaken

Alle Transportanlagen der Schilthornbahn AG legten im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr deutlich zu.

«Als besonders positiv werten wir die starke Zunahme der Schweizer Gäste, dies dank dem anhaltend schönen Sommerwetter», sagt Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger.

«Als besonders positiv werten wir die starke Zunahme der Schweizer Gäste, dies dank dem anhaltend schönen Sommerwetter», sagt Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger.

(Bild: Bruno Petroni)

«Mit 5,5 Millionen beförderten Gästen haben wir erneut Rekordfrequenzen in der Geschichte der Schilthornbahn AG erreicht», wird Verwaltungsratspräsident Peter Feuz in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Demnach wiesen alle Transportanlagen zusammen Frequenzen von 5535654 auf, was eine Steigerung um 17,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beziehungsweise 25,9 Prozent über dem Fünfjahresdurchschnitt bedeute.

«Der Sommer resultiert mit einem Plus von 20,3 Prozent zum Rekordvorjahr», heisst es in der Mitteilung weiter. Der Winter (Januar bis April sowie Dezember 2018) weise eine Steigerung von 15,1 Prozent auf. Zur laufenden Saison wird Schilthornbahn-Direktor Christoph Egger zitiert: «Der Start in die Wintersaison 2018/19 ist hervorragend gelungen, die Zahlen waren mit einem Plus von 16,6 Prozent so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr.»

Mehr Besucher aus Fernost

Laut Mitteilung verzeichnete die Luftseilbahn im Winter zum zweiten Mal in Folge einen Zuwachs (+5,5 Prozent), der auf deutlich mehr Wintersportler sowie eine weitere Steigerung der Ausflugsgäste zurückzuführen sei. Alle Anlagen und Pisten konnten über die ganze Wintersaison 2017/18 betrieben werden. Winterstürme im Januar sowie oftmals schlechte Wetterverhältnisse an den Wochenenden hatten für einen leichten Dämpfer gesorgt.

In den Sommermonaten registrierte die Luftseilbahn gegenüber dem Rekordvorjahr eine weitere starke Zunahme von 20,6 Prozent, gegenüber dem Fünfjahresdurchschnitt um gar 42,7 Prozent. «Als besonders positiv werten wir die starke Zunahme der Schweizer Gäste», wird Egger zitiert. Die bedeutende Steigerung der Sommerfrequenzen ist laut Mitteilung neben dem guten Wetter auch auf die weiterhin steigende Nachfrage aus den weltweiten Fernmärkten zurückzuführen. «Die Marktbearbeitung in den USA sowie in Südostasien (unter anderem Thailand, Indonesien, Malaysia) sowie die Teilnahme am Swiss Travel Pass haben diese Resultate zudem unterstützt.»

Beschneiungsanlage ausgebaut

2018 wurde die Beschneiungsanlage weiter ausgebaut. Dazu heisst es in der Mitteilung: «Neu realisiert wurden Beschneiungsleitungen entlang der Pisten der Sesselbahn Winteregg, was eine optimale Anbindung der Zu- und Rückbringerachse Lauterbrunnen–Grütschalp–Winteregg sicherstellt.»

Zusätzlich sei im Giw oberhalb der Station Mürren ein Betriebsgebäude mit Wasserreservoir und Pumpstation realisiert worden, wodurch die Wasserbereitstellung für die Beschneiungsanlage gesichert werde. Dank der erweiterten Anlage hätten bereits am 8. Dezember 2018 die Pisten im tiefer gelegenen Teil des Skigebiets zur Verfügung gestellt werden können. Die Gastronomie Piz Gloria und Bistro Birg verzeichnen zusammen ein Umsatzplus von 14,7 Prozent.

2019 werde durch das Bewilligungsverfahren für die neue Schilthornbahn 20XX geprägt. Zudem will die Schilthornbahn weitere zehn Zimmer des Hotels Alpenruh sanieren und das Schulhaus Stechelberg kaufen, in welchem sie im Dezember eine Lodge mit 90 Betten eröffnen will.

pd

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