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Schnyders letzter Effort

TennisDas Schweizer Fedcup-Team spielt 2012 in der Weltgruppe.

Die zweimal erfolgreiche Patty Schnyder und Timea Bacsinszky sorgten in Lugano gegen Schweden für eine uneinholbare 3:0-Führung des Schweizer Fedcup-Teams. Am Schluss stand es 4:1 für die Equipe von Christiane Jolissaint. Als Patty Schnyder den Matchball gegen Johanna Larsson zum 3:6, 7:5, 6:2 nutzen konnte, brandete auf dem Center-Court des TC Lido Lugano noch einmal grosser Jubel auf. Einerseits weil die Schweiz damit in der Direttissima den Aufstieg geschafft hatte, andererseits auch aus Anerkennung für Schnyder. Die Baselbieterin war mit zwei Punkten nicht nur die eigentliche Matchwinnerin dieses Wochenendes, sondern holte sich dadurch auch die Fedcup-Erfolge 49 und 50. Für diese gewaltige Leistung wurde sie von Swiss-Tennis-Präsident René Stambach und von Erik Keller, dem Präsidenten des Fedcup-Komitees, noch auf dem Platz mit Blumen geehrt. Wohl letzter Fedcup-Einsatz Gegen Larsson gewann Schnyder 21 der letzten 25 Punkte. «Sie spielte sehr entspannt, und ich war am Anfang nicht ganz im Match und habe ein paar Bälle verschlagen. Es ist zudem schwer, sie auszuspielen, aber nachher wurde ich stärker», sagte Schnyder zufrieden. Zwei Fedcup-Höhepunkte aus all den Jahren sind ihr besonders in Erinnerung geblieben: «Natürlich sind der Halbfinal und der Final 1998 in Sion und Genf die Highlights.» Wie Schnyder schon oft gesagt hatte, war dies wohl ihr letzter Einsatz für die Schweiz. «Der nächste Fedcup-Match ist im Februar 2012, und damit wirklich sehr weit weg. Ich glaube schon, dass dies das letzte Mal war.» So, wie es aussieht, wird das Fedcup-Team künftig von Bacsinszky angeführt, dahinter folgen Vögele und Sadikovic.si>

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