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Schulbildung für benachteiligte Kinder

Das Hilfswerk «Sourires de la Rue» (SDR, «Lächeln der Strasse») wird von jungen Freiburgern getragen. Es ermöglicht benachteiligten Kindern in Kinshasa, der Hauptstadt der in Zentralafrika gelegenen Demokratischen Republik Kongo, die Schule zu besuchen. In Kinshasa muss selbst für die öffentliche Schule eine Gebühr bezahlt werden, was sich kaum jemand leisten kann. 20 Prozent eines Durchschnittseinkommens verschlingt die Schulgebühr – so kann, wenn überhaupt, meist nur der älteste Sohn zur Schule. SDR finanziert zurzeit 30 Schulkinder, wovon ein Drittel Mädchen. Die Einnahmequellen sind Spenden und Aktionen wie Konzerte, Lottos oder der Geschenkeinpackstand. Entstanden ist das Hilfswerk aus einer persönlichen Bekanntschaft: Der kongolesische Student Crispin Mbadu Phanzu erzählte während seiner Zeit an der Universität Fribourg von seiner «Association d’Aide aux Enfants Défavorisés» (AAED, Verein zur Unterstützung benachteiligter Kinder). Die AAED ist vor Ort für den zielbestimmten Einsatz der Gelder besorgt, wovon sich Philippe Boeglin auch persönlich überzeugt hat. Phanzu ist zwar schon lange nicht mehr in Freiburg, aber die Zusammenarbeit hat seit 2005 Bestand. Langfristiges Ziel ist, dass sich die AAED autonom finanzieren kann. Zu diesem Zweck wurde ein Kleinbus angeschafft. Da es in Kinshasa kein offizielles öffentliches Verkehrsnetz gibt, ist dies eine gute Einnahmemöglichkeit, und die AAED kann so für einen Teil der Kosten selbst aufkommen.tmk >

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