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Schule neu strukturieren

Das Diemtiger Schulsystem soll neu strukturiert werden – von den Bäuerten in die Verantwortung der Gemeinde übergehen.

An der Gemeindeversammlung vom 13.Oktober werden die Stimmberechtigten von Diemtigen über neue Schulstrukturen zu befinden haben. Das Diemtigtal ist rund 17 Kilometer lang und in acht Bäuerten (Unterabteilungen) gegliedert. Kindergarten und Schule sind bisher über diese Bäuerten organisiert worden, die Sekundarschule besuchen die Jugendlichen des ganzen Tals in Erlenbach. «Wir wollen das Diemtigtal neu in drei Schulkreise einteilen», erklärt Gemeinderatspräsident Martin Wiedmer. Der hinterste umfasst Schwenden, Zwischenflüh und Entschwil. Hier besteht auch bereits ein Tagesschulangebot, das einzige im Tal. Der mittlere Kreis wird aus den Bäuerten Bächlen, Horben und Riedern gebildet. Hier wird bereits seit längerem eine intensive Zusammenarbeit gepflegt. Der dritte Kreis besteht dann gemäss den ausgearbeiteten Plänen vorne im Tal aus Oey und Diemtigen. Bevölkerung informiert «Das Thema Schule beschäftigt die Bevölkerung – speziell natürlich die Eltern – immer sehr. Deshalb haben wir in den vergangenen Wochen drei Informationsveranstaltungen in Horben, Entschwil und Diemtigen durchgeführt», sagt Wiedmer. Dabei habe sich gezeigt, dass die Übergabe der Schulen in den Verantwortungsbereich der Gemeinde grundsätzlich nicht bestritten werde. Zu Details habe es auch kritische Fragen gegeben. So etwa zu den Klassenstandorten der verschiedenen Stufen, möglichen Schulhausschliessungen und dem Transportkonzept. Es sei aber konstruktiv diskutiert worden. Die seit einem Jahr tätige Arbeitsgruppe der Gemeinde habe gute Arbeit geleistet, betont Wiedmer. Anerkennung bringt der Gemeinderatspräsident aber auch den Bäuertvertretern, dem Elternrat und der Schulleitung hinten im Tal sowie den Verantwortlichen auf der Schattseite entgegen. «All diese gelungenen Vorarbeiten stimmen mich für den Ausgang der anstehenden Abstimmung optimistisch.» prr>

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