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Schulhaus wird zum Wohnhaus

GV HombergDie Parzelle mit dem Schulhaus Moosacker wird in die Landwirtschaftszone umgezont und kann samt Gebäude verkauft werden. Die Rechnung für das Jahr 2010 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von gut 158 000 Franken ab.

Wegen der Neustrukturierung des Schulwesens im linken Zulggebiet wird das Schulhaus Moosacker der Gemeinde Homberg nicht mehr für Schulzwecke genutzt. Bereits am 28.Mai hat die GV entschieden, das ehemalige Schulhaus Moosacker zu verkaufen. Soll aber das Gebäude verkauft und anschliessend in Wohnraum umgebaut werden, muss die Parzelle in eine Regelbauzone oder Landwirtschaftszone umgezont werden. Eine Voranfrage an das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) hat ergeben, dass man dort für eine private Nutzung des ehemaligen Schulhauses zu Wohnzwecken eine Umzonung in die Landwirtschaftszone empfiehlt. In der jetzigen Zone für öffentliche Nutzung wäre die Umnutzung so wenig genehmigungsfähig wie die Umzonung in eine Regelbauzone wegen der isolierten Lage des Grundstücks, so das AGR. Die Gemeindeversammlung genehmigte einstimmig sowohl Zonenplanänderung als auch Anpassung des Baureglements. Damit kann der Verkauf in die Wege geleitet werden. Erfreuliche Jahresrechnung Einen hervorragenden Abschluss für 2010 konnte Finanzverwalterin Myrtha Berger vorstellen. Obwohl bereits einmal der Steuersatz gesenkt und zusätzliche Abschreibungen von 40000 Franken getätigt wurden, weist die Rechnung einen Ertragsüberschuss von 158000 Franken aus, was ein Plus von 150000 Franken gegenüber dem Voranschlag ergibt. «Für den guten Abschluss gibt es verschiedene Gründe», erklärt Myrtha Berger. «Die Einkommenssteuern sind hoch, und aus Grundstückgewinnsteuern und Sonderveranlagungen ergaben sich überdurchschnittliche Erträge. Dann wurden zwei Investitionsprojekte noch nicht verwirklicht, das Swisscom-Gebäude wurde nicht gekauft und das Schulhaus Moosacker nicht verkauft.» Das Eigenkapital beträgt neu rund 683000 Franken, und der Steuerfuss liegt bei 1,89 Einheiten. Von vier geprüften Varianten für die Erneuerung der Strasse Rütschibrunnen–Wittwil–Einmündung untere Hombergstrasse schlug Markus Berger im Namen des Gemeinderates eine Ausbauvariante mit Belagssanierung vor. Die Versammlung bewilligte dafür einen Verpflichtungskredit von 302000 Franken, wovon das kantonale Amt für Strukturverbesserung und Produktion den Betrag von 23000 Franken trägt. Ulrich Krummenacher>

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