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Schutzbauten kosten 49 Millionen Franken

BrienzVor der Gemeindeverwaltung wird noch emsig gebaut. Doch die Schutzbauten sollen termingerecht

Aufgrund der Hochwasserkatastrophe 2005 werden der Trachtbach für 14 Millionen Franken und der Glyssibach für 35 Millionen Franken geschützt. «Die Arbeiten laufen gemäss Terminplan, und die Budgets können eingehalten werden», versicherte Andrea Andreoli, Präsident der Schwellenkorporation Brienz, die die Federführung innehat. Bis Mitte Juli Beim Trachtbach beginnt die letzte Etappe mit der Verbauung von der Hauptstrasse bis zum See. Hier wird der Durchgangsverkehr nicht mehr beeinträchtigt. Anders beim Glyssibach: Die Arbeiten am zweitletzten Los «Brücke und Kreisel» beim Gemeindehaus/Abzweigung Schwanderstrasse werden noch bis Mitte Juli dauern. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Das letzte Teilstück, die Verbauung auf der rechten Bachseite von der Hauptstrasse Richtung Schwanden, wird noch ein Jahr dauern, behindert aber den Verkehr auf der Hauptstrasse nicht mehr. Damit sollten die Tourismusströme in der Sommersaison nicht behindert werden. «Wir sind wohl die erste Gemeindeverwaltung mit Kreiselanschluss», sagte Gemeinde-ratspräsidentin Annelise Zimmermann scherzend, als sie aus dem Sitzungszimmer einen Blick auf die Baustelle warf. Der Gemeinderat hat für die Gestaltung des Glyssibachkreisels einen ersten Entscheid gefällt. Die Innenfläche wird als horizontale Ebene ausgestaltet, die Begrenzungsmauern werden entsprechend gestaltet. Zurzeit arbeitet das Bundesamt für Strassen (Astra) an einem Projekt für einen Sicherheitsstollen. «Das Verfahren läuft», erklärte David Wetter, Chef Astra-Filiale Thun, auf Anfrage. «Der Baubeginn könnte im Zeitraum 2013/2014 liegen, vorbehältlich der Projekt- und Kreditgenehmigungen.» Zusätzlich sollen in den nächsten Jahren gewisse Sanierungen an der A8 im Raume Interlaken–Brienz vorgenommen werden. Diese Projekte werden den Verkehr in Brienz indirekt tangieren. Beat Jordi>

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