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Securitas-Mörder muss für 15 Jahre hinter Gitter

GerichtDas Tötungsdelikt von 1999 an einem Securitas-Mann in Langenthal wird endlich gesühnt: Das Gericht Aarwangen hat den Täter wegen Mordes zu 15 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.

Die Tat geschah am 6.Dezember 1999. Der jetzt verurteilte Kosovare und sein noch immer flüchtiger Komplize, beide bewaffnet, überfielen in Langenthal einen Spielsalon. Ein Securitas-Wächter überraschte die Räuber aber auf frischer Tat. Und der Kosovare, der als Haupttäter gilt, erschoss den Sicherheitsangestellten. Der heute 43-jährige Täter habe kaltblütig und ohne zu zögern, einfach abgedrückt, begründete das Kreisgericht in Aarwangen die Verurteilung wegen Mordes. Er habe keinerlei Achtung vor dem Leben anderer gehabt. Damit argumentierte des Gericht ähnlich wie der Staatsanwalt. Dieser hatte indessen eine noch etwas härtere Strafe von 16½ Jahren gefordert. Anders der Verteidiger: Er sah in der Tat keinen Mord, sondern eine vorsätzliche Tötung und plädierte lediglich für eine Freiheitsstrafe von 8 Jahren. «Das Gericht ist der vollen Überzeugung, dass es sich um Mord handelt», machte jedoch Gerichtspräsident Fritz Aebi gestern klar. Der verurteilte Kosovare war jahrelang auf der Flucht und konnte erst vor zwei Jahren in Italien gefasst werden – dank eines Hinweises.sae/sdaSeite 3>

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