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Berner Fachhochschule: Bieler Politik und Verbände weibeln für Standort Biel

Die Bieler Politik und Seeländer Wirtschaftsverbände machen sich stark für die Konzentration der Berner Fachhochschule in Bern und Biel.

Biel will, dass in die Berner Fachhochschule investiert wird.
Biel will, dass in die Berner Fachhochschule investiert wird.
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Biels Stadtpräsident und mehrere Verbandspräsidenten haben am Montag einen offenen Brief mit dieser Forderung veröffentlicht. In dem am Montagabend veröffentlichten Brief an die Kantonsregierung heisst es, der Kanton Bern habe bisher keine «massgeblichen» Investitionen in die Berner Fachhochschule (BFH) getätigt. Diese laufe deshalb Gefahr, den Anschluss an die übrigen Fachhochschulen der Schweiz zu verlieren und bedeutungslos zu werden.

Es brauche nun eine «unverkrampfte Auseinandersetzung» mit dem regierungsrätlichen Vorschlag, die BFH in Bern und Biel zu konzentrieren. Dafür stehe die Uhr auf «5 vor 12». Der Brief ist laut einem Begleitschreiben im Rahmen eines Treffens der regionalen Wirtschaft von rund 200 Personen unterzeichnet worden. Der offene Brief, wie er den Medien vorliegt, ist von Biels Stadtpräsident Erich Fehr und fünf Präsidentinnen und Präsidenten von regionalen Wirtschaftsverbänden namentlich gezeichnet worden.

Regierungsrat will den Standort Burgdorf aufgeben

Der bernische Regierungsrat gab im Februar bekannt, er wolle die Anzahl Standorte der BFH reduzieren, dieser damit ein «Gesicht» geben und deshalb den Standort Burgdorf aufgeben. Das hat in der Emmestadt zu Protest geführt. Kürzlich radelten zahlreiche Regionsvertreter nach Bern, um der Regierung eine von 18'000 Personen unterzeichnete Petition für den Erhalt der BFH in Burgdorf zu übergeben.

SDA/adk

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