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Bootsunfall: Polizei prüft Vortrittsrecht

Nach der Kollision zweier Motorboote auf dem Bielersee vom Donnerstag laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.

Gemäss bisherigem Stand der Ermittlungen war das grössere der beiden Boote am Nachmittag von Biel Richtung Erlach unterwegs. Der Führer des zweiten, kleineren Bootes, fuhr von Erlach in Richtung La Neuveville, wie die Kantonspolizei Bern mitteilt. Einige hundert Meter vom Ufer entfernt, ausserhalb der Uferzone, kam es dann zur verhängnisvollen Kollision der beiden Boote.

Die Polizei war von einer Drittperson und vom Lenker des grösseren Bootes über den Unfall informiert worden. Ein Patrouillenboot, welches sich in der Nähe befand, traf kurze Zeit später am Unfallort ein. Trotz eingeleiteter Reanimation durch Angehörige der Seepolizei wie auch der Ambulanz der Region Biel konnte schliesslich nur noch der Tod des 67-jährigen Mannes festgestellt werden.

Unfallursache noch unklar

Die Ermittlungen laufen unter Beteiligung der Seepolizei sowie des Unfalltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Bern weiter. Dabei stehen laut Mitteilung zwei Punkte im Vordergrund: Das Gewähren des Vortrittsrechts sowie die Einhaltung der Sorgfaltspflicht seitens der Schiffsführer. Die Frage, wie es zum Unfall kommen konnte, kann noch nicht beantwortet werden.

Beide Lenker hatten sich alleine auf ihren Booten befunden, wie die Polizei weiter ausführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Lenker des grösseren Bootes, welcher beim Unglück nicht verletzt wurde, sei negativ ausgefallen. Die gerichtsmedizinische Untersuchung des Opfers ist noch nicht abgeschlossen.

Die Polizei sucht Zeugen: 032 344'51'11.

pd/mau

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