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Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Bieler Gymnasiasten

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den Bieler Gymnasiasten, der in einem kenianischen Gefängnis sitzt.

Der Anwalt des Gymnasiasten Anfang Februar.
Der Anwalt des Gymnasiasten Anfang Februar.
Keystone

Sie führt seit Juli 2012 eine Strafuntersuchung wegen Verdachts auf Beteiligung an oder Unterstützung einer kriminellen Organisation.

Die Bundesanwaltschaft bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda Meldungen von «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche». Weitere Angaben zum Verfahren wollte die Behörde nicht machen.

Der in der Schweiz anerkannte Flüchtling besuchte in Biel das Gymnasium. Im vergangenen Juni wurde er in Kenia wegen mutmasslicher Verbindungen zur radikalislamische somalischen Al-Schabaab-Miliz verhaftet. Diese führt in Somalia einen blutigen Machtkampf und verübt regelmässig Anschläge.

Aus Mangel an Beweisen wurde der gebürtigen Jordanier in Kenia jedoch einzig zu einer Busse wegen Verletzung der Einreisebestimmungen verurteilt. Sein Visum war abgelaufen. Er sitzt derzeit in einem kenianischen Gefängnis.

Das Bundesamt für Polizei (fedpol) hatte Ende Juni ein befristetes Einreiseverbot gegen den damals 19-Jährigen verhängt, das Ende Jahr verlängert wurde. Nach Ansicht des fedpol stellt Mann eine Gefahr für die innere Sicherheit der Schweiz dar. Nach Angaben seiner Familie befindet er sich wegen schlechten Haftbedingungen in der kenianischen Haftanstalt in Lebensgefahr.

SDA/dln

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