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Der grüne Test in der Aare war erfolgreich

Der Färbversuch im Hagneckkanal hat gezeigt: Bei einer vergifteten Aare hätte der Wasserverbund Seeland genug Zeit, um die Pumpwerke abzustellen.

Unterhalb des Kraftwerks Aarberg war vor einem Jahr das Wasser der Aare giftgrün gefärbt. Es war aber kein Chemieunfall, sondern ein Versuch.
Unterhalb des Kraftwerks Aarberg war vor einem Jahr das Wasser der Aare giftgrün gefärbt. Es war aber kein Chemieunfall, sondern ein Versuch.
zvg

Giftgrünes Aarewasser im Hagneckkanal. Vor einem Jahr sorgte dieses Spektakel unterhalb des Kraftwerks Aarberg für Aufsehen. Die Polizei erhielt etliche Anrufe von Personen, welche die Verfärbung beobachtet hatten und beunruhigt waren. Die grüne Farbe stammte aber nicht von einem Chemieunfall, es handelte sich um einen Färbversuch. Der Wasserverbund Seeland wollte damit das Versickerungsverhalten des Hagneckkanals abklären. Es sollte sich zeigen, ob das gefärbte Wasser in den drei Grundwasserfassungen der Umgebung feststellbar wäre und wie lange es dauern würde, bis das Wasser die Fassung erreichte. Das Projekt wurde im Januar 2011 umgesetzt, weil die Aare damals wenig Wasser führte. Denn bei Niedrigwasser ist die Gefahr grösser, dass die Trinkwasserfassungen kontaminiert werden.

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