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Jugendheim Prêles: Harsche Kritik am früheren Direktor

In den Turbulenzen rund um das Jugendheim Prêles werden jetzt harte Vorwürfe gegen den früheren Direktor Laszlo Polgar laut.

Ex-Direktor Laszlo Polgar vor fünf Jahren in einem Zimmer im Neubau für die offene Abteilung des Jugendheims Prêles.
Ex-Direktor Laszlo Polgar vor fünf Jahren in einem Zimmer im Neubau für die offene Abteilung des Jugendheims Prêles.
Iris Andermatt

Fehlplanung, personelle Abgänge, ein entlassenes Direktorium inklusive eines hängigen Strafverfahrens, eine anhaltend schlechte Auslastung und ein überholtes Tarifsystem mit Akontozahlungen: Das Heim für jugendliche Straftäter in Prêles kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen heraus.

Nun werden immer mehr Stimmen laut, welche die Verantwortung dafür dem ehemaligen Heimleiter Laszlo Polgar anlasten. Er sei «der eigentliche Auslöser all der Probleme, welche auf dem Tessenberg herrschen», sagt etwa Bruno Henkel. Der gelernte Maurer und Sozialpädagoge arbeitete 25 Jahre im Jugendheim, seit Juni ist er pensioniert. Als Vorstandsmitglied der Untergruppe Prêles des Bernischen Staatspersonalverbandes (BSPV) wurde und wird er bis heute mit den diversen Klagen der Mitarbeiter konfrontiert.

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