Keine zusätzlichen Massnahmen gegen Verkehrsrowdys

Biel

Sozialdemokraten und die Partei der Arbeit wollen in Biel gegen «Machos» im Strassenverkehr vorgehen – der Gemeinderat ist hingegen der Ansicht, man tue schon genug.

Gefährlich, lärmig und umweltverschmutzend: Der Bieler Gemeinderat sieht die Argumente von SP und PDA zwar ein, sieht aber keinen Handlungsbedarf.

Gefährlich, lärmig und umweltverschmutzend: Der Bieler Gemeinderat sieht die Argumente von SP und PDA zwar ein, sieht aber keinen Handlungsbedarf.

(Bild: Martin Bürki)

Den Motor aufheulen lassen oder vor dem Bahnhof kurz aufs Gas drücken, um zu imponieren; auch in der Stadt Biel sind Autorowdys unterwegs. Der Bieler Gemeinderat will allerdings keine zusätzlichen Massnahmen gegen sie ergreifen und hält die bestehenden für ausreichend.

Dies schreibt die Bieler Stadtregierung in einer Antwort auf ein dringliches Postulat aus den Reihen der SP und der PDA. Solches Machogehabe auf vier Rädern sei gefährlich, lärmig und umweltverschmutzend, brachten die Unterzeichnenden des Postulats vor.

Die Stadtregierung teilte diese Bedenken, verwies aber zugleich auf verschiedene Massnahmen wie Geschwindigkeitskontrollen, Aufklärungskampagnen oder Tempo-30-Zonen.

«Ausserdem wurde der Strassenraum in den vergangenen Jahren so angepasst, dass sich die Strassen weit weniger gut für Tempoexzesse eignen als früher», schreibt der Gemeinderat weiter.

Das Strassenverkehrsgesetz schreibt vor, dass Autofahrende andere Verkehrsteilnehmer oder Anwohner nicht beeinträchtigen dürfen, namentlich durch vermeidbaren Lärm, Abgase oder Staub. Die Kontrolle über die Einhaltung des Gesetzes obliegt der Berner Kantonspolizei. (mb/sda)

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