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31-jähriger Chinese gesteht Tötungsdelikt von Moutier

Der Täter, der sich ohne gültigen Papiere in der Schweiz aufhält, hat gestanden, einen Landsmann im Verlauf eines Streits mit einem Messer verletzt zu haben.

In Moutier ist ein Mann seinen Stichverletzungen erlegen. (Archiv)
In Moutier ist ein Mann seinen Stichverletzungen erlegen. (Archiv)
Adrian Moser

Das Tötungsdelikt vom vergangenen Freitag in Moutier BE ist geklärt. Ein 31-jähriger Chinese hat gestanden, im Verlauf eines Streits einen 45-jährigen Landsmann mit einem Messer verletzt zu haben. An diesen Verletzungen verstarb der 45-Jährige später im Spital.

Wie die regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und die Berner Kantonspolizei am Montag mitteilten, ist der 31-jährige mutmassliche Täter in Untersuchungshaft genommen worden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der Verstorbene in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar im Beisein von drei anderen Männern in einem Raum an der Rue Centrale in Moutier. Bei allen handelt es sich um Chinesen. In der Liegenschaft hielt sich auch eine Chinesin auf.

Fremdenpolizei eingeschaltet

Diese vier Personen wurden festgenommen, nachdem der schwer verletzte Chinese am frühen Freitagmorgen schwer verletzt ins Spital eingeliefert worden war. Wie Abklärungen ergaben, halten sich sowohl der mutmassliche Täter wie auch zwei der anderen festgenommenen Personen illegal in der Schweiz auf. Die Behörden haben deshalb fremdenpolizeiliche Massnahmen eingeleitet.

Die vierte festgenommene Person war im Zusammenhang mit einer Widerhandlung gegen das Ausländergesetz zur Verhaftung ausgeschrieben. Gestützt darauf wurde sie ins Gefängnis gebracht.

Am 4. Januar hatte die regionale Staatsanwaltschaft mitgeteilt, Privatpersonen hätten den schwer verletzten Chinesen ins Spital gebracht. Ob es sich bei diesen Privatpersonen um die Chinesen handelte, gab die Berner Kantonspolizei am Montag mit Verweis auf laufende Ermittlungen nicht bekannt. Das sagte ein Sprecher auf Anfrage.

(pkb)

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