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Pläne für die Curlinghalle

Die Seelandhalle und die Curlinghalle sollen gleichzeitig saniert werden. Dies schlägt der Gemeinderat vor. Grund: Eine etappenweise Sanierung käme zu teuer.

Jetzt ist klar, wie es in Sachen Curlinghalle in Lyss weitergehen soll. Nachdem die Stimmberechtigten den Sanierungskredit von 2,8 Millionen Franken Ende 2010 abgelehnt hatten, liess die Baukommission abklären, welche Sanierungsvarianten zu welchem Preis möglich sind. Diese Abklärung hat gezeigt, dass ein separates Sanieren von Curlinghalle und Seelandhalle nicht Sinn macht. Denn die Abhängigkeiten der beiden Hallen voneinander seien zu gross.

Letzte Woche hat Gemeindepräsident Andreas Hegg (FDP) das Referendumskomitee, die Parteipräsidenten, die Curler und den SC Lyss orientiert. Wie Hegg auf Anfrage bestätigt, will der Gemeinderat ein Projekt für rund 4,1 Millionen Franken vorlegen. Es sieht eine neue Curlinghalle mit 2 Rinks sowie die energetische Sanierung der Seelandhalle vor. Kosten: rund 4,1 Millionen Franken, davon entfallen 1,35 Millionen auf die Curlinghalle. «Ich bin der Meinung, dass nur eine gemeinsame Sanierung Sinn macht», so Hegg. Ein Beispiel: Weil das Eis künftig nicht mehr in den Bach entsorgt werden kann, muss ohnehin eine Grube zum Auftauen und zur Ableitung in die Kanalisation gebaut werden.

Der Gemeinderat will dem Ortsparlament anfangs 2012 ein Geschäft zum Bau der Curlinghalle und zur Sanierung der Seelandhalle vorlegen. Weil der Betrag 3 Millionen übersteigt, kommt das Projekt danach vors Volk, voraussichtlich im September 2012. «Wie wollen eine Variantenabstimmung durchführen», sagt Hegg. Erste Variante: Gesamtsanierung beider Hallen. Zweite Variante: Sanierung der Seelandhalle ohne Curlinghalle. Hegg: «Letzteres würde bedeuten, dass man in Lyss nicht mehr Curling spielen kann.» Der Gemeindepräsident will das Parlament an der Sitzung vom 12.September über den Zwischenstand des Projekts informieren.

Die Grünliberale Partei (GLP) Lyss gab bekannt, sie unterstütze das neue Projekt. Durch das Referendum von GLP und EVP gegen die separate Sanierung der Curlinghalle spare die Gemeinde nun über 1 Million Franken.

BZ/hrh

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