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Schlössli Ins: Die meisten Kinder haben einen Platz

Auf Ende des Schuljahrs hat das Schlössli Ins den Betrieb eingestellt. Grund ist ein Streit zwischen der Besitzerfamilie, der Heimleitung und des Betreibervereins. Zuletzt hat das Kantonale Jugendamt die Schliessung verfügt.

Letzte Woche war zum letzten Mal Schulbetrieb im Schlössli Ins. Nun ist die Institution geschlossen.
Letzte Woche war zum letzten Mal Schulbetrieb im Schlössli Ins. Nun ist die Institution geschlossen.
BT

Der Betrieb in der Erziehungs- und Bildungsstätte Schlössli Ins wurde – wie Ende Januar 2014 vom Kantonalen Jugendamt verfügt – per Ende des Schuljahrs eingestellt. Grund der Schliessung ist ein Konflikt zwischen der Stiftung Seiler, der Heimleitung sowie dem Vorstand des Vereins Schlössli Ins, der trotz Mediation und Schlichtungsmassnahmen nicht gelöst werden konnte. Es drohte ein führungsloser Zustand, darum handelte das Jugendamt.

Im Rahmen der besonderen Aufsicht, welche in den letzten Monaten die Institution überwachte, hat die mit zwei externen Fachleuten verstärkte Leitung Nachfolgelösungen für die 78 Kinder und Jugendlichen gesucht. Ziel war es, für alle eine möglichst gute und akzeptable Lösung zu finden. Bei 7 Kindern und Jugendlichen ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen, weil die definitive Zusage der Nachfolgeinstitution oder die Einwilligung der Eltern oder Jugendlichen noch ausstehen oder weil die Finanzierung noch nicht gesichert ist. Die 78 Mitarbeitenden wurden bei der Stellensuche unterstützt und haben grösstenteils wieder eine Stelle gefunden.

Mit dem Schlössli Ins schliesst eine über sechzig Jahre alte Institution. Welchem Zweck das Schlössli künftig zugeführt wird, ist offen. Dem Kantonalen Jugendamt liegt kein Gesuch für die Eröffnung eines neuen Angebots im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe vor.

BZ/pd

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