Zum Hauptinhalt springen

Stadt Biel mit kleinerem Defizit

Mit einem Defizit von 6,5 Millionen Franken schliesst die Gemeinderechnung 2011 der Stadt Biel besser ab als budgetiert. Der Voranschlag rechnete noch mit einem Fehlbetrag von 15,5 Millionen Franken.

Erich Fehr, Bieler Stadtpräsident und Finanzdirektor, verzeichnet ein geringeres Defizit der Stadt als befürchtet.
Erich Fehr, Bieler Stadtpräsident und Finanzdirektor, verzeichnet ein geringeres Defizit der Stadt als befürchtet.
Andreas Blatter

Stadtpräsident und Finanzdirektor Erich Fehr erklärte, er sei mit dem Resultat ziemlich zufrieden - jedoch nicht vollends, weil die Stadt Biel noch nicht ganz aus den roten Zahlen herausgefunden habe.

Allerdings hat der Gemeinderat (Exekutive) das Ergebnis um 1,5 Millionen Franken verschlechtert, indem er trotz Defizit zwei Einlagen in Spezialfinanzierungen vorgenommen hat: 1 Millionen für Massnahmen zum Erreichen des Energiestadt-Gold-Labels sowie 0,5 Millionen für den Pilotbetrieb des Theaters Palace ohne Kino.

Fehr begründete dies wie folgt: «Die Verbesserungen gegenüber dem Budget haben uns etwas Spielraum gegeben. Diesen hat der Gemeinderat genutzt, um die Entwicklung der Stadt weiterzubringen.»

Mehr Steuergeld von Unternehmen

Positiv ausgewirkt hat sich unter anderem der um 7 Millionen Franken höhere Steuereingang. Am meisten dazu beigetragen haben die Unternehmen. Sie übertrafen die Erwartungen um 10,4 Millionen Franken Demgegenüber blieben die natürlichen Personen um 3,7 Millionen Franken unter dem Voranschlag.

Bei der Umstellung der städtischen Buchhaltung auf ein neues System wurden zwei Fehler in Millionenhöhe gefunden. Glücklicherweise hoben sich diese fast auf.

Beim Personal- und Sachaufwand gespart

Beim Sachaufwand konnten gegenüber dem Budget 3,7 Millionen Franken eingespart werden. Beim Personalaufwand waren es 2,6 Millionen Davon ist 1 Millionen Franken dem 6-Monate-Moratorium beim Wiederbesetzen freigewordener Stellen zu verdanken. Diese Notmassnahme des Gemeinderates sei rückblickend richtig gewesen, sagte Fehr.

Das Defizit macht 1,9 Prozent vom Ertrag von rund 340 Millionen aus. Es wird aus dem Eigenkapital gedeckt. Dieses beträgt jetzt noch 30,6 Millionen Franken.

SDA/dln

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch