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Überreste eines eisenzeitlichen Gutshofs gefunden

Bei Rettungsgrabungen in Attiswil sind Archäologen auf Überreste eines eisenzeitlichen Gutshofs gestossen. Dazu gehören Schmuck aus Eisen und Bronze sowie Getreidereste. Sie zeigen, dass am Jurasüdfuss schon 500 bis 450 vor Christus Ackerbau getrieben wurde.

Der Archäologische Dienst des Kantons Bern hält diese verkohlten Getreidereste für besonders wichtig, wie einer Mitteilung der bernischen Erziehungsdirektion vom Freitag zu entnehmen ist. Die Häuser selber, die ausschliesslich aus Holz gebaut waren, haben im Boden kaum Spuren hinterlassen.

Die Getreidereste wurden verkohlt aufgefunden, weil ein Teil der am Wiesenweg gefundenen Anlage wohl einem Brand zum Opfer fiel. Auch zerschlagene Keramikgefässe fanden die Archäologen. Sie lagen in Gräben, welche die Anlage wohl als Grenze oder als Befestigung umgaben.

Die Archäologen wollen nun noch eine grosse Grube untersuchen, die wohl als Vorratssilo diente. Ende Juli wird dann das Terrain für eine Überbauung freigegeben.

Schon im vergangenen Herbst berichtete der archäologische Dienst des Kantons Bern von Rettungsgrabungen in Attiswil. Damals wurden Reste römischer Gebäude freigelegt. Dass in dieser Gegend in den letzten Jahren zahlreiche Funde gemacht wurden, geht laut den Archäologen auf die zunehmende Bautätigkeit in diesem Gebiet zurück.

SDA/asu

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