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Verhafteter Senior war mit Nachtsichtgerät unterwegs

Im Zuge der Fahndung nach Peter Hans Kneubühl hat die Polizei einen Rentner unsanft verhaftet. Dieser beklagte sich darüber in den Westschweizer Medien. Am Montagabend gaben nun die Ordnungshüter ihre Version der Geschichte bekannt.

Nachtsichtgerät an einer Ausstellung zum Thema Sicherheit.
Nachtsichtgerät an einer Ausstellung zum Thema Sicherheit.
Walter Pfäffli

Gemäss Polizeiangaben erfolgte der Zugriff am Freitagabend. Die Polizei hatte ihre Präsenz im Lindenquartier massiv erhöht, weil zuvor der flüchtige Peter Hans Kneubühl zurück zu seinem Haus gekehrt war. Bei ihren Patrouillen war der Polizei ein Mann aufgefallen. Die Person sei während längerer Zeit beobachtet worden, wie sie mit anderen Personen gesprochen und das Quartier auskundschaftet habe, teilte die Kantonspolizei Bern mit. Zudem habe der Mann ein Nachtsichtgerät auf sich getragen.

Nach längerer Beobachtung entschloss sich die Polizei, den Mann anzuhalten. Auf Grund der Gefährdungslage erfolgte dies durch ein Sondereinsatzkommando. Es wurde dann festgestellt, dass es sich nicht um den gesuchten Peter Hans Kneubühl handelte. Auf Grund des verdächtigen Verhaltens und des Nachtsichtgerätes sei der Mann zur Kontrolle auf die Polizeiwache gebracht worden, hiess es weiter.

Nach Polizisten Ausschau gehalten

In einer Befragung gab der Mann an, er habe an diesem Abend schauen wollen, was mit dem Gesuchten passiert sei. Vor Ort habe er dann mit Personen gesprochen und sich nach dem Haus erkundigt. Er habe dann mit seinem Nachtsichtgerät nach Polizisten Ausschau gehalten.

Im Gegensatz zu seiner Darstellung in den Medien äusserte er gegenüber der Polizei, dass er sich bewusst sei, dass er dem Gesuchten ähnlich sehe.

Der Mann wurde schliesslich wieder entlassen und auf seine rechtlichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht.

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