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Vorbildliches Hochwasserschutzprojekt in Bözingen

Nach sechs Jahren sind die Wasserbau-Arbeiten an der Schüss im Bieler Ortsteil Bözingen abgeschlossen. Ein «vorbildliches Projekt», meint Regierungsrätin Barbara Egger Jenzer.

Vorbildliches Hochwasserschutzprojekt: Die Schüss wurde für 15 Millionen Franken renaturiert.
Vorbildliches Hochwasserschutzprojekt: Die Schüss wurde für 15 Millionen Franken renaturiert.
Keystone

Das Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekt habe Vorbildcharakter in vielerlei Hinsicht, erklärte Regierungsrätin Barbara Egger am Dienstag vor den Medien. Erstens handle es sich um ein gelungenes Beispiel urbanen Hochwasserschutzes. Zweitens hätten alle Beteiligten - Wasserbauverband Schüss, Stadt Biel, Kanton Bern, Espace Real Estate AG und die Bielersee Kraftwerke - bestens kooperiert. Und drittens seien die verschiedenen Teilprojekte vorbildlich koordiniert werden.

Bauarbeiten seit 2007

Das Gesicht des Flusses im Bereich der ehemaligen Drahtwerke wurde seit 2007 stark verändert. Ein Grossteil der Fabrikgebäude wurde abgebrochen, die Schüss offengelegt und hochwassersicher ausgebaut. Zudem wurden die Flusssohle abgesenkt und neue Uferverbauungen erstellt. Ebenfalls abgebrochen und ohne Mittelpfeiler neu aufgebaut wurde die Brücke Solothurnstrasse. Damit konnte die Abflusskapazität massgeblich erhöht werden.

Die Gesamtkosten für das Wasserbauprojekt belaufen sich auf rund 15 Millionen Franken. Gut elf Millionen tragen Bund und Kanton. Der Wasserbauverband übernimmt 3,4 Millionen.

Schrittweise Aufwertung des Flusses

Aus Sicht der Bieler Stadtregierung ist die Schüss ein wichtiges Rückgrat der Stadt, wie Gemeinderätin Barbara Schwickert am Dienstag betonte. Der Fluss werde nun Schritt für Schritt aufgewertet. Ein Meilenstein werde auch die Schaffung der Schüssinsel im Bereich des Gygax-Areals sein.

Hier soll laut Schwickert ein «hochwertiger Naherholungsraum in dicht besiedeltem städtischen Gebiet» entstehen. Das Bieler Stimmvolk wird am 9. Juni über die Vorlage entscheiden.

SDA

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